Wie wirkt das Gebet - Landing

Übersicht

In diesem Artikel bringen wir einen Überblick darüber, wie Beten in spiritueller Hinsicht gesehen funktioniert und wirkt. Es gibt zwei verschiedene Arten von Gebeten: Für weltliches Wohlergehen und für spirituelles Wachstum. Dementsprechend werden die Gebete von einem jeweils anderen Aspekt Gottes (Gottheit) beantwortet. Die Wissenschaft der Spiritualität zeigt auf, dass sogar negative Wesenheiten (negative Energien, Geister, Dämonen, Teufel usw.) unsere Gebete zu unserem Schaden beantworten. Unser spirituelles Niveau ist der einzig bedeutende Faktor für die positive Beantwortung unserer Gebete. Für den Weltfrieden zu beten, ist zwar eine schöne und noble Geste, es wird aber nicht beantwortet, weil die hierfür betenden Menschen ein zu niedriges spirituelles Niveau besitzen. Paradoxerweise sind Heilige zwar diejenigen Menschen, die wirklich durch ein einziges Gebet eine solche Änderung herbeiführen könnten, doch sehen Sie ein solches Gebet als sinnlos an, da Sie in völliger Übereinstimmung mit Gottes Willen sind und diesen nicht getrennt von Ihrem eigenen wahrnehmen. Auch unsere Körperhaltung trägt schließlich noch dazu bei, ob ein Gebet beantwortet wird.

1. Einführung zur Wirkungsweise des Betens

Wenn Menschen mit schwierigen oder unüberwindbaren Situationen wie dem Verlust eines geliebten Menschen, einer unheilbaren Krankheit, großen finanziellen Problemen usw. im Leben konfrontiert sind, beten sie zu Gott oder einem bestimmten Gottesaspekt (Gottheit). Dies sind Gebete mit materiellen oder weltlichen Erwartungen.

Gottsuchende, deren Hauptzweck im Leben ihr spirituelles Wachstum ist, beten regelmäßig zu Gott, nicht nur in schwierigen Situationen, sondern auch in alltäglichen. Sie beten nicht, um weltliche Vorteile zu erlangen, sondern für spirituelles Wachstum. Für sie ist das Beten Teil ihrer Spirituellen Praxis.

Dieser Artikel erklärt, wie diese beiden Arten von Gebeten beantwortet werden.

Um diesen Artikel besser zu verstehen, lesen Sie bitte auch:

Es ist wichtig anzumerken, dass die Ursachen für die jeweiligen Schwierigkeiten in unserem Leben körperlicher, geistiger oder spiritueller Natur sein können. Die SSRF hat mit ihren Forschungen herausgefunden, dass bis zu 80% der Probleme im Leben ihre Ursache in der spirituellen Dimension haben. Schicksal (Karma) und verstorbene Vorfahren sind zwei wesentliche Faktoren dieser spirituellen Ursachen von Schwierigkeiten im Leben.

2. Wer antwortet auf unser Beten und wie funktioniert es?

2.1 Wer antwortet auf Gebete?

  • Das folgende Diagramm  zeigt uns, wer auf welche Gebete antwortet. Im Allgemeinen unterscheidet sich das Gebet je nach dem spirituellen Niveau der Person. Zum Beispiel wird jemand mit einem spirituellen Niveau von 30% meistens für weltliche Anliegen beten. Jemand mit einem spirituellen Niveau von 50% betet mehr für spirituellen Fortschritt. Dementsprechend werden die Gebete von verschiedenen feinstofflichen Wesenheiten im Universum beantwortet. Interessant ist, dass sogar negative Wesenheiten Gebete beantworten, entweder wenn jemandem Schaden zugefügt werden soll, und/oder um eine Person unter ihren Einfluss zu bringen, indem sie ihre Wünsche zunächst erfüllen. Wie in der Abbildung unten beispielsweise gezeigt, wird eine Person, die für den Tod einer anderen Person betet, von einer negativen feinstofflichen Wesenheit aus der 4. Region der Hölle (Patal) unterstützt. Gebete für das weltliche Wohlergehen werden meist von niederen Gottesaspekten oder niederen positiven Wesenheiten beantwortet, Gebete für spirituelles Wachstum von höheren Gottesaspekten oder höheren positiven Wesenheiten.
Wer beantwortet welche Gebete?
  • Wenn wir ein Gebet mit Erwartungen an Gott oder eine bestimmte Gottheit richten, wie z.B. um einen Arbeitsplatz oder die Heilung von einer Krankheit zu bitten, werden unsere Gebete, wie bereits erwähnt, von Gottheiten niedrigerer Stufe oder niedrigeren positiven Wesenheiten beantwortet. Nehmen wir das Beispiel eines Menschen, der eindringlich um eine Arbeit gebetet hat. Wenn es im Schicksal der Person liegt, für fünf Jahre arbeitslos zu sein, dann kann die niedrigere positive Wesenheit oder die niedere Gottheit das Gebet beantworten, indem sie diese fünfjährige Arbeitslosigkeit auf einen späteren Zeitpunkt im Leben der Person verschiebt. Somit muss die Person irgendwann immer noch einen Lebensabschnitt durchmachen, in der sie arbeitslos ist. (Dies ist so, weil man unabhängig von irgendetwas sein Schicksal durchmachen muss und es nur durch die eigene Spirituelle Praxis überwunden werden kann.)
  • Manchmal helfen auch höhere Gottesaspekte in einer weltlichen Situation eines Gottsuchenden, wenn diese ein Hindernis in ihrem spirituellen Wachstum bedeutet.

2.2 Wie werden Gebete beantwortet?

  • Wenn eine Person betet, erinnert sie sich intensiv an Gott und führt eine innige Zwiesprache mit Ihm über Themen, die der Person am Herzen liegen. Durch das Gesetz der Reflexhandlung fühlt sich Gott hierdurch auch näher zu ihr.
  • Gebete besitzen die Fähigkeit, die Prinzipien der Gottheiten bzw. Gottesaspekte des Universums anzuregen. Die feinstofflichsten Schwingungen entstehen, wenn wir beim Beten auch noch Dankbarkeit ausdrücken. Diese Schwingungen besitzen die Fähigkeit, die Gottheit nicht nur anzuregen, sondern sie vermögen auch, Sie zudem zu berühren. Hierdurch wird das Gottesprinzip noch schneller angetrieben. Diese Anregung des Gottesprinzips (Gottesaspekts) führt zur Erfüllung der Gebete. Die Gottheiten bewirken die Erfüllung der Gebete durch die Macht des Willens/der Entschlusskraft. Lesen Sie hierzu bitte den Artikel über Was ist ein Gottesaspekt / eine Gottheit?

    Beispiele von Gebeten, denen eine Danksagung folgt:

    • Herr, bitte lass mich diesen Arbeitsplatz bekommen, ich brauche ihn wirklich. Gott, bitte nimm meine Dankbarkeit an, dass du mir den Gedanken gegeben hast, zu beten.
    • Herr, bitte lass mich alle Handlungen dieses ganzen Tages als meine Spirituelle Praxis tun. Gott, ich lege meine Dankbarkeit zu Deinen Füssen, dass Du mich daran erinnerst, zu beten, und dass Du dieses Gebet durch mich geschehen lässt.
  • Gebete ziehen feinstoffliche Göttliche Schwingungen in Richtung auf die Person an und in der Folge wird die Raja-Tama-Hülle um den Betenden herum zerstört. So wird die Umgebung des Betenden sattvischer. Durch das Ansteigen der feinstofflichen Sattva-Komponente in der Umgebung werden die Gedanken des Betenden verringert und sattvisch, da die Energie unserer Umgebung unseren Geist beeinflusst.
    Eine Hülle (Kosha) ist die feinere, feinstofflichere Umhüllung jeder einzelnen Schicht des feinstofflichen Körpers und ist stärker als diese. So haben der Vitalkörper, der Mentalkörper, der Kausalkörper (Intellekt) und der Suprakausalkörper (feinstoffliches Ego) jeweils eine eigene Hülle um sich herum.
  • Für weitere Informationen über den Vital- und Mentalkörper lesen Sie bitte den Artikel Woraus besteht der Mensch?
  • Gebete vermehren die Teilchen der feinstofflichen Sattva-Grundkomponente in der Hülle des Vital-Körpers (Prāṇadēha). Wenn wir Dankgebete sprechen, erhöht sich der Anteil der Sattva-Bestandteile in der Hülle des Mentalkörpers (Manodēha). So führt Gebet, ergänzt durch Dankbarkeit, zu einer spirituellen Reinigung der Hüllen des Vital- und des Mentalköpers. Aufgrund der spirituellen Reinigung der Vitalkörper- und der Mentalkörper-Hülle beginnen die Abdrücke in beiden Hüllen immer mehr zerstört zu werden. Wenn die Abdrücke verringert werden, werden Gedanken über uns selbst verkleinert und die Anziehungskraft von weltlichen Dingen nimmt ab. Dies führt zu einer Zunahme der Sehnsucht nach Gott und zu der Sehnsucht, mit Ihm zu verschmelzen. Da beide Hüllen gereinigt sind, können außerdem negative Energien nicht in den Körper gelangen. Lesen Sie hierzu bitte auch den Artikel: Wie Chanten hilft, die Impressionen in unserm Geist zu reinigen.
  • Wenn wir beten, akzeptieren wir unsere Unfähigkeit, ein Problem selbst lösen zu können, und wenn wir uns selbst als unbedeutender wahrnehmen, wird unser Ego verringert. Mit der Verminderung des Egos geht eine vorübergehende Erhöhung des spirituellen Niveaus einher, was auch einen vorübergehenden Anstieg der feinstofflichen Sattva-Grundkomponente zur Folge hat. Wenn wir unsere Dankbarkeit ausdrücken, entsteht des Weiteren in uns Demut, was eine noch größere positive Wirkung auf unser spirituelles Niveau ausübt. Daher wächst unser Gefühl der Verbundenheit mit Gott. Dieser Anstieg der feinstofflichen Sattva-Grundkomponente selbst erhöht unsere Fähigkeit, das Problem zu überwinden oder zu ertragen.

3. Wann wirken unsere Gebete?

Unser Leben ist zu 65% vom Schicksal bestimmt. Vorherbestimmte Ereignisse sind solche, über die wir keine Kontrolle haben. Bitte lesen Sie hierzu den Artikel über das Schicksal und den freien Willen.

Vorherbestimmte Ereignisse, gute wie schlechte, sind in unserem Leben unvermeidlich. Ein schlechtes Ereignis kann eine schwere Krankheit oder eine schlechte Ehe sein. Die spirituell durchschnittliche Person betet hauptsächlich zu Gott, wenn in ihrem Leben schlimme Ereignisse passieren. Sie betet zu Gott, dass Er das schlechte Ereignis erleichtern möge. Wir stellen jedoch fest, dass unsere Gebete nicht immer beantwortet werden. Bitte lesen Sie hierzu auch den Artikel über Schicksal als eine spirituelle Ursache von Schwierigkeiten im Leben.

Wie lautet also das Gesetz? Wann setzen Gebete schwere Schicksalsereignisse außer Kraft, so dass durch das Gebet das Ereignis selbst nicht stattfindet oder wir wenigstens davor geschützt werden?

Die Faustregel hierzu lautet:

  • Wenn das Gebet stärker ist als die Schwere des vorbestimmten Ereignisses, dann wird das Gebet erhört.
  • Wenn die Schwere des Schicksals stärker ist als das Gebet, wird das Gebet teilweise oder gar nicht erhört.

4. Was entscheidet über die Wirksamkeit unseres Gebetes?

Die folgenden Faktoren tragen zur Wirksamkeit des Gebetes bei:

  • Das Spirituelle Niveau der betenden Person : Je höher das spirituelle Niveau der Person, desto wirksamer ist ihr Gebet.
  • Die Qualität des Gebetes: Ist es ein rein mechanisches Gebet, kommt es von Herzen oder mit spiritueller Emotion (Bhav).
  • Für wen wir beten (d.h. für uns selbst oder für andere): Wenn wir für andere beten, ist die erforderliche spirtuelle Stärke viel höher. Je größer die Anzahl der Menschen in der Gesellschaft ist, die von dem Ereignis betroffen sein werden, desto größer ist die spirtuelle Stärke, die erforderlich ist, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Nur Heilige höheren Ranges können Veränderungen in der Gesellschaft bewirken.
  • Ego: Ein geringeres Ego begünstigt die Wirkung des Gebetes.
  • Welche Gebetshaltung (Mudra) nimmt die Person ein? Dies wird zu einem Hauptfaktor für die Mehrheit der Menschen, da die oben genannten Faktoren bei den meisten Menschen geringer sind.

4.1 Das spirituelle Niveau einer Person und das Gebet

Das spirituelle Niveau eines Betenden ist eines der Hauptmerkmale, die über die Wirkung des Gebetes entscheiden.

  • Für Gottsuchende mit einem spirituellen Niveau über 60% ist ein Gebet nicht erforderlich. Sie handeln aus einer spirituellen Emotion/Gefühl heraus, dass „alles nach Gottes Willen geschehen soll“. Sie erleben tatsächlich, dass alles in ihrem Leben von Gottes Gnade geschieht und bereitgestellt wird. Ihr Geist und Bewusstsein ist von einer ständigen Dankbarkeit Gott gegenüber erfüllt. Sobald dieser Zustand erreicht ist, ist kein Gebet mehr nötig.
  • Gebete von Menschen, die ein spirituelles Niveau von unter 30% haben, besitzen keine Kraft und im besten Fall bieten sie ihnen nur einen psychologischen Nutzen. Die Hülle des Egos ist zu dicht, als dass ihre Gebete das Gottesprinzip erreichen könnten.
  • Daraus können wir also folglich erkennen, dass Gebete am besten bei Menschen mit einem spirituellen Niveau zwischen 30% und 60% wirken.

Lesen Sie hierzu bitte den Artikel der Übersicht über das spirituelle Niveau der Weltbevölkerung.

Des Öfteren hört man einen Aufruf an die Menschen, sich zu versammeln und für den Weltfrieden zu beten, oder für eine ehrbare Sache wie die Verringerung der globalen Klimaerwärmung beispielsweise. Aus der Sicht der tatsächlichen Ergebnisse ist dies allenfalls eine psychologische Bemühung. Dies ist so, weil große Weltereignisse eine mächtige spirituelle Grundlage aufweisen und nur durch spirituelle Bemühungen von hochentwickelten Wesen wie Heiligen höherer Ordnung überwunden werden können. Selbst wenn Millionen von Menschen (mit durchschnittlichem spirituellen Niveau) zusammenkommen und dasselbe Gebet für ein großes Weltgeschehen machten, ist es so, als wollten viele Ameisen einen riesigen Felsbrocken anheben.

Hinweis: Man könnte nun denken, wenn Heilige  globale Veränderungen bewirken können, warum beten sie dann nicht für einen weltweiten Frieden oder für einen Rückgang der Klimaerwärmung? Das Paradoxe ist, dass Heilige zwar die spirituelle Kraft haben, sie aber auch die spirituelle Emotion besitzen, dass nur Gott allein alles am besten weiß. Da sie sich in einem „Beobachter-Status“ (Sakshibhav) befinden, mischen sie sich daher aufgrund ihrer Natur nicht in Gottes Plan ein und sind in völliger Übereinstimmung mit Seinem Plan. Sie haben das vollständige Bewusstsein, dass alles nach dem Plan Gottes gemäß dem individuellen und kollektiven Schicksal geschieht. (Vorgegebene Ereignisse sind jene Ereignisse in unserem Leben, die aufgrund unserer früheren Handlungen geschehen, entweder in dieser Geburt oder in unseren früheren Geburten.)

5. Welches ist die beste Körperhaltung für das Gebet und wie sollte man beten?

Durch spirituelle Forschung hat die SSRF für das Gebet das folgende Mudra (Körperhaltung) festgestellt, welches für die Gewinnung von Göttlicher Energie das zuträglichste ist. Dieses ist daher auch diejenige Gebetshaltung, die von der SSRF empfohlen wird.

Die folgenden Zeichnungen, die auf feinstofflichem Wissen basieren, zeigen die zwei Stufen dieses Mudras (Körperhaltung) und was tatsächlich auf einer spirituellen Ebene geschieht, wenn man betet.

5.1 Erklärung der 1. Stufe der Gebetshaltung

Gebetshaltung 1. Mudra

Die erste Stufe in diesem Mudra ist das Heben der Hände im Gebet, wobei die Daumen sanft das Stirn-Chakra (Adnya Chakra) (das spirituelle Energiezentrum zwischen den Augenbrauen) berühren. Am besten beginnt man das Gebet, nachdem man diese Haltung eingenommen hat.

Wenn wir unseren Kopf in dieser Gebetshaltung beugen, erweckt dies die spirituelle Emotion der Hingabe in uns. Dies wiederum aktiviert die entsprechenden feinstofflichen Schwingungen der Gottesaspekte im Universum. Diese Göttlichen Schwingungen gelangen durch unsere Fingerspitzen, welche wie Empfänger wirken, in uns hinein und werden dann durch die Daumen zum Stirn-Chakra und in unseren Körper geleitet. Das Ergebnis ist ein Anstieg der positiven spirituellen Energie in uns, die uns ein Gefühl von Leichtigkeit gibt oder Linderung von Symptomen körperlichen und geistigen Distresses (Leiden, deren Ursache spirituell ist).

5.2 Erklärung der 2. Stufe der Gebetshaltung

Gebetshaltung 1. Mudra

Nachdem man sein Gebet beendet hat, sollte man das zweite Mudra einnehmen, wie es in der obigen sensitiven Darstellung gezeigt ist. Das heißt, anstatt die Hände im Gebet gleich darauf sinken zu lassen, sollten sie in die Mitte der Brustregion gebracht werden, so dass die Handgelenke die Brust berühren. Dies erleichtert den Vorgang, das Göttliche Bewusstsein (Chaitanya) des jeweiligen Gottesprinzips vollständiger aufzunehmen. So wird das Göttliche Bewusstsein des Gottheitsprinzips, welches zunächst in die Fingerspitzen gelangt ist, nun auch in den Brustraum übertragen, dem Sitz des Herz-Chakras (Anahat-Chakra). Genau wie das Stirn-Chakra nimmt auch das Herz-Chakra sattvische Schwingungen auf. Durch Berühren der Handgelenke mit der Brust wird das Herz-Chakra angeregt und hilft hierdurch, mehr sattvische Schwingungen aufzunehmen. Wenn das Herz-Chakra angeregt ist, erweckt es im Gottsuchenden spirituelle Emotion und Hingabe.

In dieser Stufe der Gebetshaltung sollte man in sich gekehrt sein und in sich selbst versunken der Erfahrung von Gottes Gegenwart nachspüren.

5.2.1 Wie man betet: Die richtige Kopfhaltung beim Gebet

Kopfhaltung beim Gebet
Kopfhaltung beim Gebet ausrichten

 

Bitte beachten Sie folgende Punkte:

  • Der Körper sollte gebeugt und nicht aufrecht sein.
  • Die Finger sollten parallel zur Stirn und nicht steif, sondern locker sein.
  • Die Finger sollten einander berühren und nicht gespreizt sein.
  • Die Daumen sollten sanft den Bereich des Stirnchakras berühren.
  • Die Hände sollten mit einem leichten Abstand zwischen den Handflächen aneinander gelegt sein. Bei Gottsuchenden mit einem spirituellen Niveau über 50% ist kein Abstand zwischen den Handflächen erforderlich.

5.3 Beim Beten mit spiritueller Emotion

Die folgende auf feinstofflichem Wissen basierende sensitive Abbildung zeigt, was geschieht, wenn jemand mit einem 50%-igem spirituellen Niveau mit spiritueller Emotion betet. Der wichtigste anzumerkende Punkt hierbei ist, dass sich das durch diese Person angezogene Göttliche Bewusstsein auch auf die Menschen in ihrer Umgebung überträgt. (Beachten Sie hierzu den Teil der Abbildung, der zeigt, dass 5% der Schwingungen des Göttlichen Bewusstseins in die Umgebung außerhalb des Körpers abgegeben werden.) Aus diesem Grund kann man oft beobachten, dass die spirituelle Emotion auch in anderen erweckt wird, wenn Menschen mit spiritueller Emotion beten.

Beten mit spiritueller Emotion

5.4 Bedeutet dies, dass wir beim Beten immer diese Haltung einnehmen sollten?

Wenn  jemand auf einem höheren spirituellen Niveau (über 50%) ist, werden Göttliche feinstoffliche (nicht greifbare) Schwingungen direkt durch das Brahmarandhra selbst empfangen. Das Brahmarandhra ist eine feinstoffliche Öffnung über dem Kronenchachkra (Sahasrar Chakra) (nach der spirituellen Wissenschaft des Kunḍalinī-Yoga), die Zugang zum Universalen Geist und Intellekt hat. Bei Menschen mit einem geringeren spirituellen Niveau ist diese feinstoffliche Öffnung geschlossen. Der Hauptfaktor, der bei der Öffnung des Brahmarandhras eine Rolle spielt, ist ein niedriges Niveau des Egos. In dieser Stufe unserer spirituellen Entwicklung vermindert sich die Notwendigkeit des oben erläuterten Gebets-Mudras immer mehr.

Wenn jedoch jemand mit einem spirituellen Niveau von 50-80% seine Gebete mit dem empfohlenen Gebets-Mudra ergänzt, so erhält er den Nutzen zusätzlichen Göttlichen Bewusstseins. Diese zusätzliche Wirkung beträgt 30% im Falle einer Person mit 50%-igem Niveau und nimmt mit steigendem spirituellen Niveau proportional immer weiter ab.

Da die meisten  Menschen kein hohes spirituelles Niveau haben, können sie keine Göttlichen Schwingungen durch das Brahmarandhra aufnehmen. Die meisten Menschen (30-60%-iges Niveau) können jedoch feinstoffliche Schwingungen über die Fingerspitzen empfangen (wenn auch in einem viel geringeren Ausmaß), da unsere Fingerspitzen durch ihre besondere Sensitivität fähig sind, feinstoffliche Energie zu empfangen oder abzugeben. Für Menschen dieses Niveaus ist es daher am besten, das oben empfohlene Gebets-Mudra zu benutzen, um zu beten. Wenn alle anderen Faktoren gleich bleiben, erhöht eine Person die Wirksamkeit ihres Gebetes um 20%, wenn sie diese Mudra anwendet, anstatt ohne diese Haltung zu beten.

5.5 Vergleich der Wirkung bei verschiedenen Körperhaltungen

Beim Beten sind wir verschiedenen Handbewegungen ausgesetzt. Mittels spiritueller Forschung haben wir die verschiedenen Handhaltungen (Mudras) des Betens untersucht und sind bezüglich ihrer Wirksamkeit zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Wirksamkeit verschiedener Arten von Gebetshaltungen

Gebetshaltung Vergleichende spirituelle Wirkung1 Niveau der zugänglichen positiven Energie2 Menge der zugänglichen positiven Energie3 Störungen durch negative Wesenheiten4
1 8% Höher 30% 2%
2 4% Mittel 10% 4%
3 2% Niedriger 5% 5%
4 2% Niedriger 5% 5%

Fußnoten:

  1. 100% steht für die volle spirituelle Wirkung, woraus Gottesverwirklichung entsteht.
  2. Das Niveau des manifesten Gottesprinzips, d.h. höherer, mittlerer oder niederer Gottesaspekt.
  3. Prozentsatz des erreichbaren Gottesprinzips.
  4. Dies zeigt die Möglichkeit, dass negative Wesenheiten in das Gebet eingreifen, um das Vertrauen des Gottsuchenden zu verringern. Die negativen Wesenheiten stören das Gebet, so dass es nicht erhört und somit das Vertrauen der Person in Gott untergraben wird.

Versuchen Sie doch einfach einmal ein sensitives Experiment: Machen Sie dasselbe Gebet und probieren Sie währenddessen jeweils eines der oben angeführten Mudras aus.

In einigen Fällen halten sich die Menschen während des Betens an den Händen. Dies ist ebenfalls eine spirituell falsche Vorgehensweise, da es wahrscheinlicher ist, dass sich hierdurch schwarze Energie auf uns überträgt, wenn die Person neben uns von negativen Wesenheiten angegriffen ist.

Lesen Sie hierzu bitte auch den Artikel über Wie groß ist der von negativen Wesenheiten beeinträchtigte Anteil an der Weltbevölkerung?

6. Zusammenfassung der wichtigsten Punkte über die Wirkungsweise des Gebetes

  • Das spirituelle Niveau einer Person bestimmt für gewöhnlich, ob jemand für spirituelles Wachstum oder für das weltliche Wohlergehen betet. Abhängig von der Art des Gebetes beantworten Gottesaspekte eines höheren oder niederen Niveaus das Gebet der Person.
  • Die spirituelle Emotion, mit der man betet, hat einen positiven Einfluss auf die Wirksamkeit des eigenen Gebets.
  • Je nachdem, welche Art von Mudra verwendet wird, kann der Nutzen, den man durch das Gebet erhält, unterschiedlich sein.
  • Wenn alle anderen Faktoren unverändert bleiben, hilft die Anwendung des empfohlenen Mudras (Körperhaltung) beim Beten, die Aussicht auf Erhörung des Gebetes um 20% zu verbessern.
  • Gebete, die von Menschen auf niedrigerem spirituellen Niveau für Dinge gesagt werden, die die breitere Bevölkerung betreffen, wie Weltfrieden oder eine Verringerung der globalen Erwärmung, haben keine Wirkung.
  • Wenn man zusammen mit dem Gebet auch seinen Dank ausdrückt, hilft es, die Wirksamkeit des eigenen Gebetes zu erhöhen.

Slideshow über spirituelle Forschung (wie beten)