Übersicht: Die spirituelle Dimension beeinflusst bis zu 80% unseres Lebens. Unsere Handlungen in der Vergangenheit, was auch die vergangenen Leben mit einschließt, entscheiden über ungefähr 65% aller Ereignisse in unserem Leben. Dies nennen wir unser Schicksal oder unsere Bestimmung. Dieses Schicksal manifestiert sich auf verschiedene Arten sowohl auf der physischen als auch der spirituellen Ebene. Zu den Elementen der spirituellen Dimension, die unser Schicksal am meisten beeinflussen, zählen negative Wesenheiten (Geiser, Dämonen usw.) und feinstoffliche Körper unserer Vorfahren. Indem wir Spirituelle Praxis nach den sechs Grundprinzipien der Spirituellen Praxis machen, nutzen wir spirituelle Energie, um diese Einflüsse der Geistwesen und feinstofflichen Körper zu überwinden.

Um diesen Artikel besser verstehen zu können, empfehlen wir Ihnen, zuerst folgende Artikel zu lesen:

 1. Einführung

Wie wir schon in früheren Artikeln dieses Abschnittes besprochen haben, liegt die Ursache jeglicher Probleme mit größter Wahrscheinlichkeit in der spirituellen Realität. In diesem Artikel werden wir diese Ursachen untersuchen und auch welche Möglichkeiten wir haben, diese zu überwinden.

Wir erklären die spirituellen Ursachen aus zwei Perspektiven:

Die Wege der Spirituellen Praxis: Gemäß der Vedischen Philosophie gibt es verschiedene wählbare Wege, Gott zu verwirklichen und sich mit Ihm wiederzuvereinigen. Jeder wählt den Weg, der seiner Wesensart entspricht. Es gibt u.a. den Weg der Tat (Karmayoga), den Weg der Hingabe (Bhaktiyoga), den Weg des Wissens (Dnyanayoga) usw.
  1. Zum Einen aus der Perspektive des „Pfades des rechten Handelns“ (Karmayoga). Diese beinhaltet Schicksal, freien Willen und das Gesetz von Geben-und-Nehmen (auch: Karma), das unser Leben stark beeinflusst.
  2. Die zweite Perspektive betrifft die Elemente der spirituellen Dimension, die unser Schicksal und unseren freien Willen beeinflussen.

2. Aus Sicht des spirituellen Weges der rechten Tat

Der spirituelle Weg der Tat ist grundsätzlich eine Spiritualität nach dem Prinzip „Wie man sät, so wird man auch ernten“.

Wenn wir aus der Sicht des „Weges der Tat“ (Karmayoga) darüber nachdenken, warum wir Glück und Unglück in unserem Leben erfahren, so lassen sich alle glücklichen und unglücklichen Ereignisse entweder auf das Schicksal (Karma) oder freiwillentliche Handlungen zurückführen.

Freiwillentliche Handlungen: Einige Begebenheiten, Gedanken, Handlungen und Verhaltensweisen sind komplett unter unserer Kontrolle. Es sind die Handlungen, bei denen wir unseren Geist (Gefühle, Emotionen) und Verstand (Entscheidungsfähigkeit) gebrauchen und danach handeln. Generell gesagt, bestimmen wir unser Leben im Schnitt zu 35% durch unseren freien Willen, unsere freie Wahl oder Entscheidung.

Schicksalsbestimmte Handlungen: Der Teil unseres Lebens, der entweder durch unsere Handlungen aus unserem jetzigen Leben oder aus vergangenen Leben vorbestimmt ist, entzieht sich unserem freien Willen und unserer Kontrolle und ist Schicksal (auch: Karma). Die meisten Ereignisse in unserem Leben sind schicksalhaft. Dazu gehören Geburt, wen wir heiraten, schwere Unfälle und Krankheiten. Im Schnitt sind 65% unserer Handlungen in der heutigen Zeit davon bestimmt. Unser Schicksal bestimmt auch, wie wir auf verschiedene Impulse und Ereignisse reagieren.

Das Schicksal, mit dem wir geboren werden, ist nur ein winziges Stück der gesamten Geben-Nehmen-Rechnung (Karma) aus allen vorangegangenen Leben. Wir bezahlen für oder gewinnen durch Handlungen und Gedanken aus vergangenen Leben.

Jegliches Tun unsererseits begleicht entweder eine Geben-Nehmen-Rechnung oder schafft eine neue. Aber auch Kombinationen sind möglich – ein Teil wird bezahlt, ein anderer neu verursacht. Karma-Rechnungen können für uns positiv oder negativ sein. Wenn wir Rechnungen begleichen, ist es schicksalhaft, wenn wir neue erschaffen, geschieht dies durch unseren freien Willen.

  • Wenn Johann Maria fünf Einheiten Schmerz zufügt, indem er sie betrügt, tilgt er damit entweder eine Geben-Nehmen-Rechnung oder er schafft sich eine neue oder es ist eine Kombination von beidem.
  • Schenkt Johann Maria ein neues Auto, begleicht er damit entweder eine alte Rechnung oder eröffnet eine neue oder es ist eine Kombination von beidem.

Ohne hoch entwickeltem Sechsten Sinn können wir nicht wissen, welche Handlungen Rechnungen begleichen oder neue schaffen. Nur jemand, der das spirituelle Niveau eines Heiligen erreicht hat, kann mit seinem Sechsten Sinn (mediale Fähigkeit, sensitive Wahrnehmung) zuverlässig beurteilen, ob Rechnungen beglichen oder geschaffen wurden.

Im Fall von Johann und Maria kann die Rechnung aus einem früheren Leben oder aber aus dem gegenwärtigen stammen, wenn Maria Johann ebensolchen Schmerz zugefügt hat, und ist damit beglichen. Es ist unnötig zu bemerken, dass uns das Begleichen von negativen Rechnungen eine Menge Schmerz und Unglück im Leben verursachen.

Das ist die Erklärung dafür, dass wir oft gute Menschen durch Situationen gehen sehen, von denen wir glauben, sie hätten sie nicht verdient. Sehr oft hören wir Sätze, wie „es ist Gottes Weg oder Wille“ oder „es ist mir ein Rätsel“. In Wahrheit aber gibt es gar kein Rätsel, kein Mysterium. Alles und jedes geschieht aus einem bestimmten Grund und ist dem Gesetz der Geben-Nehmen-Rechnung (Karma), dem Schicksal und dem freien Willen unterworfen.

  • Die Unwissenheit bezüglich des Schicksals und der Geben-Nehmen-Rechnung lässt Menschen in widrigen Situationen verzweifelt ausrufen: „Was hab ich nur getan, dass ich das verdient habe?“

  • Das kann manchmal dazu führen, Gott die Schuld zu geben oder das Vertrauen zu Gott oder in die Gerechtigkeit des Lebens zu verlieren.

  • Da die Menschen zuwenig über die Grundregeln des Schicksals aufgeklärt sind, fehlt ihnen in fast allen Fällen das Wissen, wie sie mit all den Geschehnissen, deren Ursachen in früheren Leben liegen, umgehen sollen oder wie sie sie überwinden können. (Nachzulesen in Punkt 4)
  • Wenn sie über das Gesetz der Geben-Nehmen-Rechnung Bescheid wüssten, könnten sie wenigstens von einem philosophischen Standpunkt aus die Ereignisse betrachten, bei denen trotz bester Bemühungen die Dinge schief gelaufen sind. Sie wären dadurch emotional nicht so betroffen.

  • Die Menschen wären auch achtsamer darauf bedacht, kein neues negatives Karma (und damit Schicksal in einem kommenden Leben) anzuhäufen.

Im umgekehrten Fall bringt uns ein positives Schicksal freudige Überraschungen. So können wir oft beobachten, dass Menschen, die es nach unserm Dafürhalten absolut nicht verdienten, im Lotto gewinnen oder ein bequemes Leben haben, ohne je dafür wirklich arbeiten zu müssen. Verstehen wir aber die Grundlagen, so ist nichts mehr daran rätselhaft, unverständlich oder mystisch.

2.1 Das Verhältnis zwischen vorherbestimmten Ereignissen (Schicksal) und willentlich gesetzten Handlungen

Wir alle haben vor unserem jetzigen Leben viele Leben gelebt. Zum Zeitpunkt unserer ersten Geburt war unser Leben 100%ig von unserem freien Willen bestimmt – ein leeres Blatt Papier. Mit fortschreitender Zeit, entsprechend der Art, wie wir unsere Leben gestalteten und welche Entscheidungen wir trafen, schufen wir Geben-Nehmen-Rechnungen. Wir wurden dann wieder und wieder geboren, um diese Rechnungen zu begleichen. Die folgende Tabelle zeigt, wie die Rechnung im Laufe der Zeit immer größer wird. Sie kommt zur Gesamtrechnung (Sanchit-Karma) dazu, die wir in den noch auf unser jetziges Leben folgenden Leben begleichen müssen.

2.2. Verhältnis physischer, psychologischer und spiritueller Ereignisse auf Grund von freiem Willen und Schicksal

In einem früheren Artikel haben wir die folgende durchschnittliche Aufschlüsselung der Ursachen unserer Probleme im Leben beschrieben:

In welchem Zusammenhang steht diese Aufschlüsselung zu dem schicksalhaften Teil unseres Lebens und dem Teil, über den wir frei entscheiden können? Die folgende Tabelle zeigt uns das Verhältnis.

Handlung Ereignis Gesamt
Physisch Psychologisch Spirituell
Aus freiem Willen 10%1 10%3 15%5 35%
Schicksalsbestimmt 10%2 55%4 Die anderen beiden sind auch spirituell 65%
Gesamt 20% 65% 15% 100%

Fußnoten:

  1. Ein Beispiel dafür wäre, wenn Person A gewarnt wird, dass das Wasser einer bestimmten Gegend verschmutzt ist und vor dem Trinken abgekocht werden muss. A ist aber der Ansicht, dass ihm Krankheitskeime nichts anhaben können und trinkt das Wasser ohne es abzukochen. Wenn er nachher Durchfall bekommt, kann man sagen, es ist selbst verursacht – ist also eine willentliche Tat.

  2. Hier ist es A bestimmt, Durchfall zu bekommen, weil er wegen Verfehlungen in einem früheren Leben durch ein bestimmtes Maß an Leiden gehen muss. In diesem Fall arbeitet sein Intellekt schicksalsbestimmt. Obwohl er von Natur aus Risiken aus dem Weg geht, kann sich das Schicksal in verschiedenen Arten manifestieren:

    • Er könnte plötzlich übermütig sein und das Wasser trinken, entgegen seinem sonstigen Verhalten oder seines Charakters.
    • Es ist niemand da, der ihn vor dem Wasser warnt und so trinkt er das verunreinigte Wasser.

  3. Eine Liebesbeziehung zu einem gewalttätigen Alkoholiker eingehen und folglich misshandelt zu werden, obwohl man von anderen Mitmenschen gewarnt wurde.
  4. Mit einem gewalttätigen Alkoholiker eine Liebesbeziehung einzugehen, obwohl man gewarnt wurde, resultiert aus einer Fehleinschätzung des Intellekts, da der Verstand eine Entscheidung trifft, damit das Schicksal erfüllt werden kann. Das ist auch der Grund, warum manche Menschen heiraten, obwohl jedermann sieht, dass die beiden auf die Scheidung zusteuern oder Jahre voll Kummer und Unglück erleben werden.

    Bitte lesen Sie dazu auch den Artikel über Die Funktionsweise der Geben-Nehmen-Rechnung und warum wir tun was wir tun.

  5. Manch einer kauft ein Haus, das von Geistern heimgesucht wird, um darin zu wohnen. Obwohl ihn Freunde und Nachbarn warnen und ihn über das Schicksal des Vorbesitzers aufklären, schlägt er alle Warnungen in den Wind und zieht ein. Dies könnte dann den Geist dahingehend provozieren und verärgern, dass er ihn in weiterer Folge angreift oder besetzt.

Mit einem Wort, das Schicksal ist wie eine allgegenwärtige Wolke über unserem Leben und beeinflusst unser Denken, Handeln und unsere Reaktionen.

3. Elemente der spirituellen Dimension, die uns beeinflussen können

Die meisten Menschen wissen nicht, dass es eine feinstoffliche, nicht greifbare Welt jenseits des Verständnisses unserer fünf Sinne, Geist und Intellekt gibt. Es gibt viele Namen dafür, wie feinstoffliche Welt oder Dimension, jenseitige Welt, Geisterwelt, spirituelle Realität oder spirituelle Dimension. Diese Welt beinhaltet die Welt der Engel, Geister und negativen Wesenheiten, Himmel, Hölle, Auren, Gottheiten, usw. Die greifbare Welt, die wir alle kennen, ist sehr klein im Vergleich zur feinstofflichen. Ihr Verhältnis zueinander beträgt eins zu unendlich. Die feinstoffliche Welt beeinflusst unser Leben in außerordentlichem Maße. Die Hauptelemente der spirituellen Dimension, die unser Leben angreifen, sind feinstoffliche Körper unserer Vorfahren und negative Wesenheiten (Geister, Dämonen usw.).

Der Einfluss der spirituellen Welt auf unser Leben kann ganz verschieden sein und hängt von unserem „spirituellen Profil“ ab. Dieses beinhaltet unter anderem unser spirituelles Niveau und die Anstrengungen, die wir unternehmen, spirituell zu wachsen oder anderen bei ihrer spirituellen Entwicklung behilflich zu sein.

Die folgende Tabelle zeigt die Wirkung unterschiedlicher Elemente der feinstofflichen Dimension auf zwei Menschen mit äußerst unterschiedlichem spirituellen Profil.

  • Spirituelles Profil 1: Eine Person mit einem spirituellen Niveau von 20%, die keine Spirituelle Praxis macht
  • Spirituelles Profil 2: Eine Person mit einem spirituellen Niveau von 50%, die wissentlich oder unwissentlich Spirituelle Praxis macht nach den sechs Grundprinzipien der Spirituellen Praxis und für die spirituelle Weiterentwicklung der Gesellschaft.

Diese unterschiedlichen Elemente beeinflussen unser Leben auf allen Ebenen, der physischen, psychologischen, finanziellen, sozialen, edukativen usw. und sind die spirituelle Ursache für viele Schwierigkeiten in unseren Leben.

Nicht Gottsuchender mit 20%igem Spirituellen Niveau (keine Spirituelle Praxis)  Gottsuchender mit 50%igem Spirituellen Niveau (macht Spirituelle praxis für das Wohl der Gesellschaft)
1. Distress durch Geister1 (negative Wesenheiten, Dämonen, usw.) 30% 50%2
1A. Wahrnehmung des Distress 30%3 20%3
1Б. Toleranz 10%3 30%3
1В. Spirituelle Energie des Geistes 30%4 50%4
2. Distress durch positive Energien (%)5 10% 10%
3. In Verbindung mit spirituellen Energien 30%
3А. Kundalini6 10%
3Б. Verminderung der Vitalenergie6 20%
4. Anderes7
Nahrung, Bekleidung, Zeit, kollektive Verfehlungen (Sünden) usw.
10%
Gesamter Distress 40%8 100%8

Fußnoten: 

  1. Dies umfasst auch den Distress (also Leiden, Krankheiten, mentalen Störungen, Hindernissen usw. deren Ursache spirituell ist) durch negative Wesenheiten (Geister, Dämonen usw.) und Vorfahren. Jemand, der keine Spirituelle Praxis macht und auf einem spirituellen Niveau von 20% ist, wird eher von Vorfahren angegriffen. Höhere negative Wesenheiten betrachten jemanden mit einem 20%igem Niveau als unbedeutend und als keine spirituelle Gefahr für sich selbst. Bitte lesen Sie dazu den Artikel über Warum bereiten uns unsere Vorfahren Schwierigkeiten? Auf der anderen Seite wird jemand, der bestrebt ist, Spirituelle Praxis für sich selbst und für die Gemeinschaft zu machen, eher von negativen Wesenheiten angegriffen.

  2. Die vermehrten Angriffe hier sind darauf zurückzuführen, dass diese Person dazu beiträgt, die Sattva-Komponente in der Gesellschaft zu heben – sie hilft anderen Menschen bei deren spiritueller Entwicklung. Es ist wichtig, dass die Spirituelle Praxis bewusst oder unbewusst nach den sechs Grundprinzipien der Spirituellen Praxis gemacht wird. Nur dann ist es möglich, Lauterkeit (spirituelle Reinheit) in der Gesellschaft zu erreichen. Negative Wesenheiten, die ja von Natur aus raja-tama sind, fühlen sich durch die spirituelle Reinheit der Gesellschaft gestört und unwohl, da ihnen die sattvische Energie Distress bereitet. Bitte lesen Sie zum besseren Verständnis den Artikel über die Ziele der negativen Wesenheiten.

  3. Durch ihre stärkere Spirituelle Praxis sind die Leidensschwelle und die Verteidigungsmechanismen einer Person mit einem spirituellen Level von 50% gegen Angriffe auch höher. Obwohl die Angriffe auf sie heftiger sind (als auf eine Person mit niedrigerem Spirituellen Level), können sie die Angriffe um einiges besser aushalten und mit ihnen umgehen.

  4. Niedere negative Wesenheiten (Geister und Vorfahren) mit einem spirituellen Niveau von 30% können Menschen mit einem Niveau von 50% nicht angreifen, weil diese von Gott geschützt werden. Anderseits sind Menschen mit einem geringen spirituellen Niveau auch den Angriffen niederer Geistwesen ausgesetzt. Bitte lesen Sie dazu auch unseren Artikel: Wie weit schützt das spirituelle Niveau vor Angriffen von negativen Wesenheiten?

  5. Manchmal können auch positive Energien Probleme in unserem Leben verursachen. Das mag paradox klingen, aber man kann das mit einem einfachen Beispiel erklären. Wenn ein Schüler ein großes Potenzial hat, aber nicht nach seinen Fähigkeiten und Talenten entsprechend lernt, werden ihn seine Eltern oder Lehrer ermahnen oder sogar Hausarrest geben und ihn zum Studium drängen/zwingen. Das Ermahnen mag für den Schüler ein Problem sein, aber es hilft ihm unter Umständen, sich ans Lernen zu machen. Positive Energien können uns genauso Probleme verursachen. Sie können uns in unserem Trott anhalten und uns zum Denken bringen, um über die spirituelle Dimension des Lebens nachzudenken und die Spirituelle Praxis zu erforschen.

  6. Sowohl eine Blockade in der Kunḍalinī (spirituelles Energiesystem) als auch eine Verminderung der Vitalenergie sind im Allgemeinen von Geistern verursacht. Die Kundalini ist nur für Gottsuchende relevant, da bei Nicht-Gottsuchenden mit einem spirituellen Niveau von 20% die Kundalini inaktiv im Muladhar-Chakra (das spirituelle Energiezentrum am Ende der Wirbelsäule) liegt.

  7. Die Faktoren dieses Abschnittes beeinflussen uns wie folgt:

  • Nahrung: Verdorbene, Dosen- und vorgefertigte (=Industrie-) Nahrung und nicht vegetarische Nahrung enthalten eine größere Menge von Raja-Tama. Es ist einfach für negative Wesenheiten, jemanden über diese überwiegend raja-tamastische Nahrung anzugreifen, indem sie diese als Medium benutzen.

  • Bekleidung: Synthetische Bekleidung ist in der Hauptsache raja-tamastisch. Auch Schwarz und dunkle Farben ziehen die Raja-Tama-Komponente an, saugen sie auf und leiten sie weiter. Es ist leicht für Geistwesen, jemanden anzugreifen, der solche Kleidung trägt.

  • Zeit: Eine bestimmte Zeit oder Zeitpunkt kann mehr oder weniger gut für jemanden sein. Ein Industrieller kann zum Beispiel hohe Verluste erleiden, obwohl alle Parameter, wie die Zusammenarbeit und Mitarbeit im Betrieb, die Technologie und Kapitalanlage usw. günstig sind und auch keine Angriffe feinstofflicher Körper von Vorfahren stattfinden. In diesem Fall ist es der Effekt des Zeitfaktors.

  • Allgemeine Fehler: Wenn ein Land, ein Volk oder eine Rasse Gewalt gegenüber anderen ausgeübt hat, wird es/sie verantwortlich dafür gemacht werden und muss die gemeinsame (kollektive) Schuld tragen und begleichen. Ob der einzelne nun an den Gräueltaten persönlich teilgenommen hat oder nicht, ist bedeutungslos. Schweigend zu- oder wegzusehen, hat dieselbe Gewichtung, wie daran aktiv teilzunehmen. Mit der Zeit hat die ganze Bevölkerung kollektiv Leid durchzumachen – in diesem oder in einem anderen Leben.

Negative Wesenheiten nutzen alle diese ungünstigen Faktoren aus, um jemanden anzugreifen und zu schaden. Sie kümmern sich meist wenig um Nicht-Gottsuchende, da diese in ihren Augen unbedeutend sind.

  1. Der Punkt ist: Ob wir nun Spirituelle Praxis machen oder nicht, wir werden auf jeden Fall angegriffen. Auf den ersten Blick möchte man meinen, dass wir, wenn wir Spirituelle Praxis machen, noch mehr von negativen Wesenheiten angegriffen werden. So wie Reiche und Superreiche öfters Opfer von Entführungen sind. Aber Reiche sind auch besser ausgerüstet, um sich gegen solche Probleme zu schützen, und obwohl sie mit diesen Nachteilen konfrontiert sind, genießen sie doch ihren Wohlstand. Ähnlich ist es bei der Spirituellen Praxis: Wenngleich wir stärker angegriffen werden, haben wir doch auch den entsprechend größeren Schutz von Gott und sind besser gerüstet, um damit umzugehen. Menschen ohne Spirituelle Praxis und folglich mit weniger spiritueller Energie sind verwundbarer durch jegliche Art von Angriff durch beliebige Arten von negativen Entitäten.

Dies kann in einem Beispiel verständlich gemacht werden. Manchmal machen wir Jahre des Lernens durch, die uns eher mühsam vorkommen verglichen mit jemandem, der gerade sein Abitur (Matura) abgeschlossen hat und schon verdient, wenn auch wenig. Während wir viele Stunden damit verbringen, zu Hause zu studieren, genießt der andere sein Leben, geht ins Kino usw. Aber dank unserer Anstrengungen erhalten wir ein besseres Rüstzeug, um die Karriereleiter zu besteigen oder anderweitig Erfolg zu haben. Wir genießen dann Vergünstigungen und Privilegien, von denen andere nur träumen können. Damit ist aber auch eine Verantwortung verbunden, da wir in die Position kommen, anderen zu helfen und einen Wandel in der Gesellschaft zu bewirken. Mit der spirituellen Entwicklung werden wir also nicht nur eher von von negativen Wesenheiten angegriffen, sondern genießen auch die verschiedensten Vorteile. Wir haben über einige dieser Vorteile in unserem Kapitel über die Vorteile der Spirituellen Praxis gesprochen.

4. Das Grundprinzip der Überwindung von Problemen, die spirituelle Ursachen haben

Probleme, die ihre Ursache in der spirituellen Dimension haben, kann nur etwas Spirituelles entschärfen oder sie ganz zum Verschwinden bringen.

  1. Ein bestimmtes spirituelles Heilmittel
    Ein spirituelles Heilmittel wird vornehmlich eingesetzt, um bestimmte Probleme mit spirituellen Ursachen zu überwinden oder zu lindern. Auf dieser Webseite haben wir diese Heilmethoden unter anderem in unserem Kapitel über spirituelle Heilung besprochen. Diese fördern jedoch die spirituelle Entwicklung nicht.

  2. Spirituelle Praxis
    Spirituelle Praxis, die sich den Grundprinzipien der Spirituellen Praxis anpasst, bewirkt spirituelle Entwicklung. Diese Art von Spiritueller Praxis steigert die spirituelle Kapazität oder Entwicklung, was uns wiederum von negativen Elementen der spirituellen Dimension schützt und abschirmt.

5. Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte dieses Artikels:

  • Das nächste Mal, wenn Sie sehen, dass sich in Ihrem Leben ein Problem breit macht, erinnern Sie sich daran, dass die Ursache physischer, psychologischer oder aber spiritueller Natur sein kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ursachen spiritueller Natur sind, ist sehr groß.
  • Alle schwereren Probleme sind mit größter Wahrscheinlichkeit vorherbestimmt. Das heißt sie hängen mit alten Geben-Nehmen-Rechnungen (Karma) zusammen und sind daher spiritueller Natur. Wir können uns nur durch Spirituelle Praxis vor dem Schicksal/Karma schützen.
  • Negative Wesenheiten (Geister, Dämonen, Teufel usw.) und unsere Vorfahren können Probleme innerhalb der Familie, körperliche oder mentale Krankheiten usw. bewirken oder verstärken. Wenn wir auf einem niederen spirituellen Niveau sind, sind wir ihren Angriffen gegenüber sehr verletzbar.
  • Kontinuierliche Spirituelle Praxis nach den sechs Grundprinzipien der Spirituellen Praxis ist der einzige wirksame Weg, um von Schwierigkeiten, die von der spirituellen Dimension ausgehen, geschützt zu werden.