Spiritueller Weg von I. H. Lola Vezilić

1. Kurze Biographie

Ihre Heiligkeit Lola Vezilić wurde im April 1953 geboren. Sie hat ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen und […]beruflich vor allem Fachkongresse organisiert. Zwischen 1991 und 1999 lebte und arbeitete sie in Malaysia und Singapur. Während ihres Aufenthaltes dort hatte sie die Möglichkeit, Menschen aus verschiedenen Kulturen und ihre unterschiedlichen Arten von spirituellen Wegen und Praktiken kennen zu lernen. In dieser Zeit fesselten sie spirituelle Heiltechniken am meisten, einige davon wendete sie an.

Seit ihrer Kindheit war ihr höchstes Verlangen und innigster Wunsch, anderen dabei zu helfen, glücklich zu werden und ihre Sorgen zu lindern. In vielen Situationen ihres Lebens versuchte sie mit eben dieser Absicht, ihrer Familie und ihren Freunden zu helfen. Auch wenn sie ihre eigenen Sorgen hatte, konnte sie diese beiseite schieben und echtes Interesse für die Situation anderer und deren Probleme aufbringen. Im Jahre 2000 begann sie mit der Spirituellen Praxis unter der Anleitung der SSRF.

Im Jahr 2006 hatte sie ein spirituelles Niveau von 50% und dann stieg es innerhalb von nur 2 Jahren auf 60%.

Spiritueller Weg von I. H. Lola Vezilić

Im Januar 2012 erreichte sie die Heiligkeit (70% spirituelles Niveau). Zur Zeit der Veröffentlichung dieses Artikels (September 2014) war Ihr spirituelles Niveau 75%.

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2.  Hervorragende spirituelle Eigenschaften

Einige beeindruckende spirituelle Eigenschaften von I. H. Lola Vezilić sind:

  1. In ständiger Verbindung mit dem Gottesprinzip
  2. Besondere spirituelle Emotion gegenüber H. Bhaktaraj Maharaj
  3. Sie ist immer glückselig und vermittelt Glückseligkeit
  4. Spirituelle Liebe für jeden – ohne Ausnahme
  5. Vergisst sich selbst und denkt nur an Andere

3. Wie ihre spirituelle Entwicklung verlief

Wir sprachen mit I. H. Lola Vezilić über Ihren spirituellen Weg und Ihre Bemühungen um eine schnelle spirituelle Entwicklung.

3.1 Chanten

Wir baten I. H. Lola Vezilić (spirituelles Niveau 75%), uns über Ihre Erfahrungen beim Chanten zu erzählen.

Spiritueller Weg von I. H. Lola VezilićI. H. Lola: “Ich chantete sehr gerne und fand sehr schnell Gefallen daran, da ich die Vorteile erkannte. Der Gewinn dabei war, dass mein Geist viel ruhiger wurde und ich mehr Klarheit bekam. Ich liebte es, mich täglich während mehrerer Stunden hinzusetzen und zu chanten. Mit der Zeit erfuhr ich während des Chantens Glückseligkeit. Jetzt spüre ich Glückseligkeit, wenn ich nur an das Chanten denke. Ich bin mir weniger der Worte bewusst, als vielmehr der aufsteigenden Glückseligkeit, wenn ich ans Chanten denke.

Immer wenn ich durch eine schwierige Phase ging oder die Spirituelle Praxis nicht so gut lief oder es andere weltliche Probleme gab, dann dachte ich, wenn ich mich hinsetze und eine Weile chante, wird mein Geist ruhiger und ich werde irgendeine neue Lösung finden, um das Problem zu lösen. Während des Chantens betete ich auch und das beruhigte den Geist, die Lösungen erschienen dann ganz klar und konnten angewendet werden.

Chanten vermittelte mir auch eine Gotteserfahrung. Nach ein paar Jahren erlebte ich immer Gottes Gegenwart beim Chanten. Ich spürte Seine Gegenwart in Form von S. H. Bhaktaraj Maharaj. Während des Chantens durfte ich Seine Gegenwart erfahren. Und langsam begriff ich, dass das Ziel meiner Spirituellen Praxis das Gewahr-werden von Gottes Gegenwart ist. Die Gegenwart Gottes zu spüren, ist wirklich ein wunderbares Erlebnis, wunderbar ist eigentlich nicht das richtige Wort, um dieses Gefühl zu beschreiben. Man vergisst sich selbst und erfährt die Gegenwart, Weite, Glückseligkeit, Frieden Gottes und noch vieles mehr, das mit Worten nicht zu beschreiben ist.“

3.2 In der Gemeinschaft mit der Wahrheit (Satsangs)

2001 begann I. H. Lola Satsangs zu besuchen. Wir fragten Sie, wie es dazu kam.

I. H. Lola: “Unser erster Satsang bestand darin, dass wir nur die Heiligen Texte der SSRF lasen und versuchten, etwas davon zu verstehen. Wegen unseres begrenzten Geistes und Intellekts schimmerte nur ein sehr bescheidenes Verständnis durch. Aber wir alle spürten, dass es etwas sehr Wichtiges und sehr Schönes hinter diesen Worten gab, dass wir erst nach eingehendem Studium erkennen und erfahren werden. Das hat uns angespornt und den Wunsch, bei Satsangs zu sein beflügelt.

Ein Satsang kann entweder mit Gottsuchenden sein oder aber ein Satsang mit Heiligen Büchern, darüber hinaus vielleicht ein Satsang mit Heiligen oder Gurus, was die höchste Form eines Satsangs ist. In diesen Satsangs spürt man irgendwie die Gegenwart Gottes. Das spornt einen immer an, es gibt viel Freude und auch ein gewisses Verständnis für das Konzept der Spirituellen Praxis. Natürlich ist ein Satsang mit Heiligen und dem Guru die höchste Form eines Satsangs und vermittelt auch das Höchste an Glück, Freude und Wissen.

 

Je mehr Göttliches Bewusstsein (Chaitanya) bei einem Satsang ist, desto besser fühlen wir uns. Ich glaube, dass ein Satsang mit Heiligen und einem Guru die höchste Form von Chaitanya hat und Chaitanya schenkt uns Begeisterung für unsere Spirituelle Praxis und den Wunsch, weiter zu machen. Sie schenkt uns auch Glückseligkeit (Ānand) und Lebensfreude.“

3.3 Dienst an der Absoluten Wahrheit (Satseva) – Begleitung der Spirituellen Praxis von Gottsuchenden

Lange bevor Sie Heiligkeit erreicht hatte, betreute I. H. Lola Gottsuchende bei ihrer individuellen Spirituellen Praxis. Wir baten Sie, uns darüber etwas zu erzählen.

I. H. Lola: Ich hatte das Glück, sehr schöne, wunderbare Sevas zu bekommen. Eines war, Gottsuchende bei ihrer Spirituellen Praxis zu betreuen. Als ich Gottsuchende begleitete, spürte ich, dass Gott mir Seine Kinder anvertraute und da fühlte ich, dass ich viele Kinder hatte, es war so schön. Tatsächlich habe ich nur eine Tochter, aber indem ich mich um alle diese Gottsuchenden kümmerte, dachte ich, Gott machte mich reich und hat mir alle Seine Kinder geschickt, damit ich für sie sorge.

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Anfangs sah ich das als meine Verantwortung oder Pflicht und war sehr streng mit mir, wenn es um Gottsuchende ging. Ich meinte, Gottsuchende müssen das Beste bekommen und sie sollten mit größter Sorgfalt und Liebe betreut werden. Später wurde es dann ganz natürlich und ich dachte, dass Gott es jetzt selbst übernommen hat, die Gottsuchenden zu betreuen, es ist also keine große Geschichte mehr. Es floss einfach ganz natürlich. Es ist nicht Liebe, wie wir sie im weltlichen Leben spüren. Es ist eine andere Art von Liebe. Sie ist sehr tief. Seine Liebe und Seine Fürsorge entstehen einfach und fließen. So geschah das Seva sogar ohne darüber nachzudenken, was oder wie es getan werden sollte, weil Gott selbst die Gedanken gibt, wie es zu tun ist, und dann geschieht es automatisch.“

3.4 Erfahrung Göttlicher Liebe bei Besuchen bei Ihr

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Weil sie sich von I. H. Lola führen lassen, besuchen Sie viele Gottsuchende. Alle empfinden etwas Anderes, wenn sie dort sind. Wir fragten I. H. Lola um den Grund dieser Erfahrungen.

I. H. Lola: “In der Gemeinschaft mit Gottsuchenden wird viel Freude erfahren. Wenn aus irgendeinem Grund keine Gottsuchenden kommen, werde ich unruhig. Ich fühle mich mit Gottsuchenden mehr verbunden als mit jedem Familienmitglied. Diese Verbundenheit und Liebe fühlt man innerlich und sie kann am besten mit: “ich gehöre den Gottsuchenden und der Spirituellen Praxis“ beschrieben werden.

Gott hat mich mit dem wertvollen Geschenk der Liebe zu anderen und dem Verlangen gesegnet, eine Kleinigkeit für sie zu tun, damit sie sich, angenommen, geliebt, friedvoll und wohl fühlen. Ganz selbstverständlich fließen Gedanken von innen heraus, was für andere getan werden kann und es entstehen einfache Gesten. Etwas kochen, was sie gerne haben, sie nach ihrem Befinden fragen, sich nach ihren Familienmitgliedern erkundigen, Glück und Sorgen mit ihnen teilen, ihre Probleme anhören, Lösungen für die Spirituelle Praxis und das Leben anbieten, mit ihnen lachen usw., genau das, was Mütter auch machen.

Manchmal bin ich glücklich, dass Gottsuchende da sind, sie einfach zu sehen oder an sie zu denken. Ich fühle mich mit kleinen Kindern wegen ihrer Einfachheit, Offenheit und Ehrlichkeit verbunden; ab und zu spielen wir miteinander oder sprechen über das, was sie eben interessiert. Wenn ich andere glücklich sehe, erfüllt es mich mit reiner Freude und Glückseligkeit und dann vergesse ich mich selbst und empfinde, als ob ich “für andere lebe“. Ich bin Gott unendlich dankbar, dass er mir so viel von Seiner Liebe gibt, um sie mit anderen zu teilen.“

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3.5 Spirituelles Heilen

Das andere Sātsēva, das I. H. Lola machte war spirituelles Heilen für Gottsuchende.

“Ich machte dieses Seva mit Begeisterung. Aufgrund der S. H. Dr. Athavales immensen spirituellen Liebe zu Gottsuchenden beschenkte Er mich mit der Gelegenheit, sie spirituell zu heilen. Schon viel früher spürte ich, dass Gottsuchende mit starkem Distress durch so viel Leid gingen und wie schön es wäre, wenn sie jemand spirituell heilen könnte, um zu helfen, ihren Distress zu reduzieren.

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Durch dieses Satseva fühlte ich immer, dass meine Zeit mit der Aufgabe zu helfen, das Leiden zu erleichtern, Schwierigkeiten zu beseitigen und Gottsuchende zu ermutigen, Distress auszuhalten und zu bekämpfen, sehr sinnvoll eingesetzt wurde. Ich fühlte, dass ich nichts Anderes machte als das, was das Gebet Seiner Heiligkeit Bhaktaraj Maharaj lehrte: ‘Lass kein Ich mehr bei dieser spirituellen Heilung, nur Du bleibe, Du nur Du sitzt, atmest, chantest, betest und heilst Deine Gottsuchenden spirituell.’

Durch das Seva des spirituellen Heilens lernte ich sogar noch mehr, dass es unwichtig ist, wie ich mich momentan fühle. Es sind die Gottsuchenden mit ihrem Distress, die am wichtigsten sind. So konnte ich durch die Gnade von S. H. Bhaktaraj Maharaj mich selbst vergessen und mich ganz auf Gottsuchende konzentrieren und versuchte zu verstehen, wie sie sich im Distress fühlten und welches spirituelle Heilmittel ihnen am besten helfen könnte. Manchmal gab es stundenlang kein Anzeichen, dass der Distress von Gottsuchenden zurückging. In solchen Zeiten konnte ich nur durch Seine Gnade durchhalten im Vertrauen, dass sich der Gottsuchende eventuell besser fühlen werde. Die Freude, die dann eintrat, wenn es auch nur das kleinste Anzeichen von Besserung gab, kann auch nicht mit der höchsten Form von weltlichem Glück verglichen werden. In all diesen Momenten fühlte ich mich überwältigt von spiritueller Emotion aus Dankbarkeit. Wenn ich jetzt an dieses Seva denke, ist es die Dankbarkeit, dass S. H. Bhaktaraj Maharaj und S. H. Dr. Athavale Berge versetzten und ich nur einen winzigen Stock hielt, um dabei zu helfen.“

Etliche Gottsuchende erfuhren spirituelle Heilung in Gegenwart von I. H. Lola bevor ihr Heiligkeit-Status bekannt gegeben wurde:

  • “Immer wenn Sie spirituell heilt ist alles weiß und ich spüre eine Menge Göttliche Liebe, Sie ist in Göttliches Licht gebadet.“
  • “Während der letzten paar Monate, spürte ich einen Gottesaspekt, der durch Sie heilte. Manchmal fühlte es sich an, als ob S. H. Bhaktaraj Maharaj durch Sie spirituell heilt. Ich hatte den starken Eindruck, dass Sie eine Heilige ist.“
  • “Während der spirituellen Heilung mit ihr, fühlte es sich fast so an, als wäre sie nicht da und dass sie weder männlich noch weiblich ist.“
  • “Oft spürte ich bei der spirituellen Heilsitzung die Gegenwart von Baba (S. H. Bhaktaraj Maharaj). Ich spürte, dass sie dort nicht existierte, nur Baba. Immer wenn wir einen Blick auf sie warfen, war sie durchscheinend fast glasklar.“

3.6 Satsangs leiten als Satseva

Viele Gottsuchende profitieren ungeheuer von den Satsangs, die I. H. Lola leitet. Ihre spirituelle Entwicklung geht sehr schnell vonstatten. 2013 stieg das spirituelle Niveau von vielen Gottsuchenden auf der Welt im Durchschnitt um 5% durch die Anleitung und Chaitanya in ihren Satsangs.

Wir fragten sie, wie sie dieses Satseva macht. I. H. Lola: “Seit etlichen Jahren war das Leiten von Satsangs das Haupt-Satseva (Dienst an der Wahrheit) für mich, heute geschieht es täglich. Im Laufe der Jahre hat sich meine Herangehensweise an das Leiten von Satsangs verändert. Am Anfang lag die Ausrichtung eher auf mir mit Gedanken darüber, was ich sagen soll, keine wichtigen Punkte vergesse usw. Zu dieser Zeit gab es auch die Angst, öffentlich zu sprechen. Während des Abhaltens von Satsangs verringerte sich meine Angst langsam und das Hauptaugenmerk richtete sich auf die Gottsuchenden, die den Satsang besuchten. Mehr Gedanken beschäftigten sich mit den Anderen und es wuchs der Wunsch, dass die Gottsuchenden sich entwickeln mögen.

Jetzt ist nach einem Gebet zu Beginn des Satsangs meine gesamte Aufmerksamkeit bei den Gottsuchenden und es gibt keine Gedanken mehr an mich. Gott schenkt klare Gedanken und ein sehr feines Gefühl, was ein Gottsuchender braucht. Während der Satsangs spüre ich die Verbundenheit mit den Gottsuchenden und Dankbarkeit und Einheit mit dem Gottesprinzip in ihnen allen. Auch ich lerne von allem, was den Gottsuchenden gesagt wird.

Das Hauptziel beim Seva der Leitung eines Satsangs ist, dass sich die Gottsuchenden angenommen, verstanden und geschätzt fühlen, so dass sich jeder darauf freut, zum Satsang zu kommen. Durch Gottes Gnade ist jeder Satsang verschieden und man fühlt sich frisch und nie gelangweilt wegen des Göttlichen Bewusstseins, das in der Atmosphäre zu spüren ist. Manchmal ist viel Geduld gefragt, wiederholte Ermutigung und Erklärung, bis jeder Gottsuchende die Perspektiven begreift. Nach dem Satsang fühlt sich jeder erfüllt von Göttlichem Bewusstsein und Freude. Ich bin Gott dankbar, dass Er mich durch dieses Seva in beständigen Kontakt mit Gottsuchenden bringt. Ich bin durch die Beobachtung, wie Gottsuchende mit der Zeit immer besser werden, überreich gesegnet. Das Ausmaß der Freude, die ich empfinde, wenn das geschieht ist viel größer als jedes persönliche Glück.“

4. Entfernung von psychosozialen Fehlern und Aneignung von Göttlichen Qualitäten

Wir baten I. H. Lola uns zu erzählen, wie Sie mit der Entfernung Ihrer psychosozialen Fehler auf Ihrem spirituellen Weg umging.

I. H. Lola: “Als dieser Prozess der inneren Reinigung oder auch Entfernung psychosozialer Fehler eingeführt wurde, war ich sehr glücklich. Ich war deshalb froh, weil ich in meinem ganzen Leben versucht habe, meine Fehler auszumerzen, da ich mir deren bewusst war. Nachdem ich mich eine Zeit lang ernsthaft und erfolgreich bemüht hatte, waren sie weg, sobald aber meine Konzentration nachließ, erschienen meine Fehler wieder und ich musste von vorne anfangen. Das wiederholte sich viele Male und da erkannte ich, dass es auf psychologischer Ebene keinen Weg gab, die psychosozialen Fehler selbst zu entfernen. Deshalb war ich ratlos.

Zu dieser Zeit wurde der Prozess der Entfernung der Persönlichkeitsfehler eingeführt und innerlich spürte ich, dass dieser Prozess einige oder viele Fehler für immer entfernt. Das beglückte mich und ich begann mit Autosuggestionen und Fehler-schreiben. Auch jetzt spüre ich irgendwie, dass was immer im Verlauf des Prozesses der Entfernung von Persönlichkeitsfehlern geschah, es wurde Gott hingegeben. Er half, die Fehler durch Qualitäten zu ersetzen.

Wir fragten Sie, ob Sie heute immer noch Reaktionen habe.

I. H. Lola: “Reaktionen kommen nun selten. Wenn es geschieht, ist irgendwie das Niveau der Hingabe höher. Auch ist die Hingabe tiefempfundener und jede Spannung oder exzessive Gedanken sind sehr schnell verschwunden. Ein gewisses Verständnis davon, was richtig ist, kommt in kürzester Zeit. Bevor du diese Frage gestellt hast, war ich mir dessen nicht bewusst. Die meisten dieser Dinge sind mir nicht bewusst, aber wenn du Fragen stellst, denke ich darüber nach und beschreibe, wie es jetzt ist.

Wir fragten Sie dann über die Entwicklung Göttlicher Qualitäten durch Ihre Spirituelle Praxis.

I. H. Lola: “Wenn die Fehler verschwinden, entwickeln sich die Qualitäten ganz von selbst, dieser Prozess geschieht gleichzeitig. Mit der Zeit erkannte ich, dass die Aneignung von Qualitäten eigentlich der natürliche Verlauf unsere Rückkehr zu unserem Urzustand oder natürlichem Zustand ist. Gott ist voll von Qualitäten und das war unser Urzustand. Durch die Entwicklung vieler Fehler bewegten wir uns mit der Zeit immer weiter von Gott oder diesem Urzustand weg. Die Qualitäten, für die ich sehr dankbar bin, sind das Gefühl der Dankbarkeit, das Gefühl, sich hingeben zu können und das Gefühl von Glückseligkeit. Das alles sind Qualitäten Gottes.“

5. Entfernung des Egos

Wir baten Sie auch, uns etwas über die Auslöschung unseres Egos zu erzählen.

I. H. Lola: “Dieses Gefühl, dass wir anders als Gott sind führt uns in Wahrheit weg von Gott, und um näher zu Gott zu kommen, brauchen wir viel mehr das Empfinden, dass Gott und ich gleich sind, statt dem Gefühl, wir wären verschieden. Ich weiß nicht, wie das tatsächlich geschieht. Ich bin da sehr unwissend. Ich kann nur erzählen, was es für Bemühungen gab. Es waren viele Gebete und oft und oft stellte ich mir vor, ein kleiner Punkt vor Gott zu sein. Das beschert mir immer wieder das Gefühl großer Dankbarkeit und Demut vor Gott, der allmächtig, allwissend und allgewaltig ist und ich vor Ihm wie ein winziger Punkt. Das erweckte sofort das Gefühl eines kleineren Egos. Manchmal stellte ich mir vor, wie ich auf Gott zugehe und auf diesem Weg werde ich kleiner und kleiner bis ich nur noch ein winziger Punkt bin. Dann betete ich und dachte darüber nach, wie ich mich fühlte, wie ich antwortete und wie ich mich verhielt.

Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so viele Beispiele der Ego-Manifestationen (in der Liste der Ego Manifestationen) haben, dadurch können wir jederzeit wissen, dass gewisse Gedanken, die in uns aufsteigen, Ego Manifestationen sind. Auf diese Weise ist es sehr leicht, diese Ego-Gedanken zu erkennen, sie dann hinzugeben, zu beten und auch Autosuggestionen zu machen, damit das Ego aufgelöst wird.

Da das Ego sehr feinstofflich ist, können wir damit nicht viel machen. Was wir machen können ist, das zu tun, was Heilige und spirituell entwickelte Menschen uns anweisen. Wenn wir das befolgen und auch Verlangen haben, dann reduziert Gott unser Ego. Wir selbst können es in keiner Weise reduzieren. Wenn wir das Verlangen haben, dass Gott unser Ego reduziert und wir uns Ihm gegenüber öffnen und es Ihn tun lassen, wird dieser Prozess sehr glückselig. Gott schafft sofort Situationen, wo sich unser Ego zeigt, weil wir wissen sollen oder akzeptieren müssen, dass wir Ego haben, und in dem Augenblick, in dem wir es akzeptieren und zu Ihm beten und Gott dieses Ego hingeben, löst er es auf, entweder sofort oder allmählich. Ego ist das größte Hindernis in unserer Spirituellen Praxis, weil das Ego uns das Gefühl vermittelt, dass wir von Gott getrennt oder verschieden sind.

Je weniger Ego wir haben, desto mehr erkennen wir Gott und je weniger Ego vorhanden ist, desto mehr existiert Priti oder Liebe für Gottes gesamte Schöpfung.“

6. Spirituelle Emotion für S. H. Bhaktaraj Maharaj

Spiritueller Weg von I. H. Lola Vezilić

Seit Sie mit Ihrer Spirituellen Praxis begann, fand I. H. Lola Vezilić verschiedene Wege, sich mit Gott zu verbinden und mit Ihm in Verbindung zu bleiben. Derjenige, von dem Sie immer die meiste Inspiration erhält und zu dem Sie eine starke Verbindung hat, ist S. H. Bhaktaraj Maharaj (Baba), der seit 1995 nicht mehr in Seinem Körper ist. (I. H. Lola begann Ihre Spirituelle Praxis 2000) Dies ist sehr ungewöhnlich, so baten wir Sie, uns darüber zu erzählen.

I. H. Lola: “Bis heute weiß ich nicht, was wirklich geschah, aber was ich sagen kann ist, dass ich spüre, dass S. H. Baba die Verbindung einging und das Band knüpfte. Während einer sehr schwierigen Zeit meiner Spirituellen Praxis, als ich depressiv war und nicht wusste, wie ich weiter machen soll, als es nicht so gut aussah, verstärkte sich die Verbindung irgendwie immer mehr. Damals war ich oft erleichtert, wenn ich vor Seinem Bild chantete und es nur ansah. Ich glaube, dass wenn wir inständig bitten, uns hilflos fühlen, und je schwieriger unsere Situation ist, desto mehr sehnen wir uns danach, von Gott Hilfe zu bekommen. Daher spürte ich, dass Er jeden einzelnen meiner Gedanken kennt, sogar besser als ich selbst mich kenne. Alles, was man ‘ich’ nennt, kennt Er. Ich gab mich Ihm einfach hin. Anfangs sprach ich in Worten zu Ihm, dann wurde es ein Gespräch ohne Worte. Er sieht, Er kennt die Gedanken und Er wird lösen, was ein Problem ist. Diese ist die wunderbarste Beziehung im Leben.“

7. Botschaft für Gottsuchende

Am Ende des Gesprächs fragten wir Sie, ob Sie eine Botschaft für Gottsuchende habe.

I. H. Lola: “Ich möchte den Gottsuchenden oder jenen, die es werden wollen, nur sagen dass es eine ganze Welt gibt, die wir nicht kennen, bevor wir mit der Spirituellen Praxis anfangen. Wenn wir einmal mit der Spirituellen Praxis angefangen haben, erkennen wir langsam, dass unser Leben eine wunderbare tiefe Bedeutung hat und dass alle Ereignisse, mit denen wir konfrontiert sind, von Gott geschaffen sind. Wenn wir unser Leben leben, können wir besser werden, wir können Gott näher kommen, wir können Glückseligkeit und Frieden erfahren, wir können andere lieben und wir können alles lieben, das Gott geschaffen hat. Um dazu fähig zu werden, müssen wir nur der Anleitung folgen, die am Anfang sehr einfach ist mit Chanten, Gebeten, Satsangs besuchen und ein wenig Satseva machen. Allmählich, wenn wir Spirituelle Praxis machen, können wir sehr glücklich und glückselig werden. Wir können auch anderen helfen, so zu werden.“