Zigaretten aufgeben mittels spirituelles Heilen – Fallstudie

Übersicht:

Omprakash, wohnhaft in Dubai, Verein. Arab. Emirate, war seit 11 Jahren abhängig vom Zigaretten Rauchen, obwohl er zahlreiche Versuche unternahm, das Rauchen aufzugeben. Anlässlich eines Workshops der Spiritual Science Research Foundation (SSRF) erfuhr er von den spirituellen Ursachen der Zigarettensucht und den spirituellen Heilmethoden dafür. Er begann sofort mit der spirituellen Heiltherapie des Chantens und konnte das Zigaretten Rauchen innerhalb von 7 Tagen aufgeben. Dieser Artikel ist der Auszug eines Telefoninterviews mit ihm am 2. Oktober 2006.

Einführung

Omprakash (34) stammt aus Indien. Er ist ein Akquisitionsmanager in Dubai. Obwohl er nicht wirklich religiös ist, glaubt er an eine höhere Göttliche Macht. Bevor er zum SSRF-Seminar kam, chantete er weder, noch verehrte er Gott in irgendeiner Form. Seine Frau hatte Mühe, ihn zu Gottesdiensten zu bringen. Sein Vater war auch abhängig von Zigaretten.

Interview mit Hr. Omprakash

Interviewer: Danke, Omprakash, dass Du mit uns dieses Interview machst. Bevor wir anfangen, möchte ich Dir gratulieren, dass Du das Rauchen erfolgreich aufgegeben hast.

Omprakash: (lächelt) Danke

Interviewer: Kannst Du uns eine kurze Zusammenfassung über Deine Zigarettenabhängigkeit geben?

Omprakash: Zu rauchen begann ich 1995 mit 23 Jahren. Als ich nach Dubai kam, sah ich Mädchen bei einer Party rauchen, was aus der traditionellen indischen Perspektive ganz außergewöhnlich ist. Wenn Mädchen ganz frei rauchen können, warum sollte ich es nicht genießen? Anfangs war es Spaß, mit der Zeit aber wurde es eine zwingende Gewohnheit. Nun sind es bald 11 Jahre, seitdem ich anfing zu rauchen. Anfangs waren es 2 bis 3 Zigaretten täglich, später waren es dann 10 bis 15.

Interviewer: Hast Du je versucht, aufzuhören?

Omprakash: Oftmals. Ich habe einiges unternommen um aufzuhören. Zum Beispiel hatte ich statt Papiergeld nur Münzen in der Tasche, so konnte ich nur einzelne Zigaretten statt einer ganzen Packung kaufen, oder ich kaufte einfach nur einzelne Zigaretten, kein Päckchen usw. Auf diese Weise konnte ich meinen Konsum jedoch nur auf 6 bis 8 Zigaretten täglich reduzieren. Das funktionierte immer eine Woche lang, dann fand ich zu meiner alten Routine von 10 bis 15 Zigaretten am Tag zurück.

Wenn ich ganz zu rauchen aufhörte, konnte ich es nur maximal 7 Tage aushalten, dann begann ich wieder von vorne.

Früher, als ich rauchte, fühlte ich mich abgeschlagen, gestresst und müde. Wenn ich jedoch mit dem Rauchen aufhörte, dann ging es mir schlechter als bei einem starken Husten und Schnupfen. Wenn ich wieder anfing, war es besser. Zeitweise trank ich wöchentlich Alkohol, aber irgendwie konnte ich diese Gewohnheit durch pure Willensanstrengung abstellen.

Interviewer: Und wie hast Du dann aufgehört zu rauchen?

Omprakash: Das war alles nach dem SSRF-Workshop. Durch einen Freund der Familie, der die Ankündigung im Tempel gesehen hatte, kam ich zu dem Vortrag über ‚Spirituelle Forschung über negative Wesenheiten’, der am 15. Sept. 2006 in Dubai gehalten wurde. Mein Freund überredete mich dazu. Es war, glaube ich, Göttliche Vorhersehung, dass so jemand wie ich sich auf so einem Seminar wiederfindet. Im Verlauf des Vortrags lernte ich, dass die Ursache der meisten Süchte und Abhängigkeiten eine dämonische Besessenheit ist und dass das Chanten des Gottesnamens der Geburtsreligion eines der spirituellen Heilmittel dagegen ist. Ich entschloss mich, es gleich auszuprobieren.

Interviewer: Warum folgtest Du dem Ratschlag der SSRF?

Omprakash: Ich hatte einfach den Eindruck, dass ich meine Gegenwart bei diesem Vortrag dem Göttlichen Eingreifen zu verdanken hatte. Auch die wissenschaftliche Erklärung der SSRF im Vortrag leuchtete mir ein. Als ich daher verstand, dass die Ursache meines Problems eine Besessenheit ist, beschloss ich, die Heilmittel auszuprobieren.

Von diesem Tag an begann ich zu chanten, 2 Malas (2 x 108 mal) ‚Om Namaha Shivaya’, welches der Chant meiner Familiengottheit ist. Ich benutzte meine Finger, um beim Chanten mitzuzählen. Wenn ich das Verlangen nach einer Zigarette hatte und sie in meiner Hand hielt, kam sie mir seit diesem Tag an wie ein Teufel vor und ich warf sie sofort weg. Dieses Phänomen wiederholte sich. Nun sind es fast 15 Tage, seitdem ich nicht mehr rauche. Ich habe überhaupt kein Verlangen nach Zigaretten.

Die spirituelle Wissenschaft hinter der Heilung: Nur wenn die Ursache der Sucht alleine auf einen spirituellen Faktor wie einen Angriff oder eine Besessenheit durch eine negative Wesenheit (Geist, Dämon, Teufel, usw.) zurückzuführen ist, kann sie sich so schnell auflösen. Das Chanten verursachte in doppelter Weise den Anstieg der feinstofflichen Sattva-Grundkomponente:

  • Durch die Bildung eines feinstofflichen Schutzschildes um die Person.
  • Durch das Entfernen der schwarzen Hülle, die von negativen Wesenheiten um die Person geschaffen wurde.

Negative Wesenheiten tragen einen hohen Anteil an Tama in sich und fühlen sich daher eingeengt, bedroht und distresst (Distress sind Schmerzen, Probleme usw. deren Ursache spirituell ist) bei einem Anstieg des Sattvas in der Person, die sie besetzen.

Lesen Sie bitte dazu auch den Artikel über ‚Was sind die drei Grundkomponenten Sattva, Raja und Tama

Am 22. September 2006 zelebrierten wir die jährlichen Rituale (Shraddh-Rituale) für verstorbene Vorfahren. Mein verstorbener Vater war auch Raucher. Man sagte mir, dass ich nach dem Shraddha-Mittagessen rauchen müsse, weil dies sein Verlange befriedige. Aber ich konnte eine Zigarette nicht einmal in meiner Hand halten und ließ sie fallen wie eine heiße Kartoffel. Meine Frau war überrascht, das zu sehen, da sie meiner Sucht gewahr war.

Interviewer: Aber warum hast Du uns das erst so spät erzählt, also 15 Tage danach?

Omprakash: Weil ich sicher sein wollte, dass es mir nicht so ergeht wie bei meinen vergangenen Versuchen, als ich nach 7 Tagen wieder begann. Diesmal wollte ich mir Zeit lassen und erzählte diese spirituelle Erfahrung während des nächsten Vortrags der SSRF über ‚Schicksal’

Interviewer: Chantest Du immer noch, jetzt nachdem Deine Sucht verschwunden ist?

Omprakash: Jetzt chante ich sogar noch mehr. Ich zähle zwar nicht mehr mit, aber ich chante beim Autofahren, Spazierengehen und Arbeiten. Ich weiß daher nicht, wie viele Wiederholungen ich mache.

Interviewer: Hast Du noch andere Veränderungen in einem anderen Aspekt des Lebens bei Dir festgestellt?

Omprakash: Da ich Business Development Manager bin, habe ich eigentlich immer Stress durch meinen Job, aber neuerdings denke ich nicht mehr daran. Ich chante nur und das hat einigen Stress vermindert. Ich erlebe sogar so etwas wie inneren Frieden.

Interviewer: Hat Deine Familie irgendwelche Veränderung bemerkt?

Omprakash: Ja, sie haben Veränderungen in mir bemerkt, aber sie trauen dieser nicht so recht und ignorieren sie einfach.

Interviewer: Hast Du die Befreiung von der Abhängigkeit mit anderen Familienmitgliedern, die nicht zum engen Kreis gehören, mit Freunden, Kollegen und anderen  besprochen?

Omprakash: Ja, ich habe Einigen davon erzählt. Sie sagen alle, den Gottesnamen aus meinem Mund zu hören, klinge seltsam und machen sich lustig über mich.

Interviewer: Hast Du anderen Rauchern oder Trinkern davon erzählt? Wie war das?

Omprakash: Ja, ich versuchte es meinen Freunden, welche die gleichen Süchte und Abhängigkeiten haben, nahezubringen, aber sie spotten nur. Ich warte auf eine grundlegende Veränderung in mir, so dass sie sehen, dass es anhält und dass sie dem dann auch vertrauen können.

Interviewer: Dürfen wir Deine Erfahrungen auf unserer Webseite veröffentlichen?

Omprakash: Aber natürlich. Was sollte ich dagegen haben? Ich bete nur, dass es Leuten in einer ähnlichen Situation wie mir hilft, wenn sie diese Fallstudie zu lesen.

Anmerkung des Herausgebers:

Wir haben den Fall von Omprakash bezüglich seiner Sucht seit dem Interview weiterverfolgt. Am 2. Mai 2007 hatte Omprakash das Rauchen bereits seit 7 Monaten aufgegeben und war suchtfrei. Er fand keine Notwendigkeit, wieder anzufangen. Während dieser Zeit chantete er immer noch beharrlich den Namen seiner Familiengottheit.