Bewahrung vor einem schweren Schicksal

Die SSRF veröffentlicht diese Fallstudien mit der Absicht, ihren Lesern einige Grundlagen und Denkansätze für Probleme zu bieten, die auf physischer, körperlicher oder psychologischer Ebene manifestieren, ihre Ursachen jedoch in der spirituellen Dimension haben können. Wir haben festgestellt, dass die Anwendung von spirituellen Heilmitteln die besten Ergebnisse erzielt, wenn die Ursache eines Problems spirituell ist. Die SSRF empfiehlt bei körperlichen und psychischen Krankheiten die Weiterführung herkömmlicher Behandlungen zusammen mit spirituellen Heilmitteln. Dem Leser wird empfohlen, spirituelle Heilmittel auf eigene Verantwortung auszuwählen und anzuwenden.

Übersicht

Schicksal ist ein machtvoller spiritueller Faktor, der unser ganzes Leben bestimmt und der Grund für den Grossteil unserer Glücks- und Unglücksphasen im Leben ist. Es ist der Teil in unserem Leben, der durch unsere Verdienste und Fehler in vergangenen Leben vorgegeben wird. Im Schnitt sind 65% der Ereignisse unseres Lebens vorherbestimmt. Ein – graduell gesehen – leichtes Schicksal kann man mit einer Spirituellen Praxis der mittleren Intensität überwinden; mittelschweres Schicksal kann mit intensiver Spiritueller Praxis und schweres Schicksal ausschliesslich mit der Gnade eines spirituell entwickelten Führers (Guru) überwunden werden.

Please Bitte lesen Sie dazu auch den Artikel „Was ist Schicksal und freier Wille?“

1. Einführung

Arvind Thakkar

Arvind Thakkar, ein Hochschulabsolvent im Managementbereich hatte eine verantwortungsvolle Arbeit in einem bekannten indischen Unternehmen. Er arbeitete als Managementberater und hielt an der Universität Vorlesungen über Management. Während der letzten 14 Jahre widmete er seinen Dienst der SSRF als Teil seiner Spirituellen Praxis. Im Folgenden erzählt er mit seinen eigenen Worten über einen karmisch vorherbestimmten Vorfall in seinem Leben, bei dem er fast starb, durch seine Spirituelle Praxis aber gerettet wurde.

 

2. Die Vorhersage eines Astrologen

Am 30. März 1988 nahm mich ein Freund mit zu einem berühmten Astrologen. Ich war damals 28 Jahre alt. Der Astrologe überraschte mich mit einer genauen Wiedergabe einiger Ereignisse aus meinem bisherigen Leben. Dann erzählte er mir etwas über Ereignisse, die erst die Zukunft bringen sollte. Er verwies dabei auf eine sehr dunkle Periode in der nahen Zukunft, wollte mir aber keine genauen Details bekannt geben. Er sagte mir aber, ich solle niemals Teil einer Dreiergruppe sein und dass mein Leben vor dem 35. Lebensjahr beendet sein werde. Er erklärte, seine genaue Beschreibung meiner Vergangenheit sei durch das wissenschaftliche Ablesen meines Schicksals der Wissenschaft der Astrologie entsprechend möglich. Eine Zeit lang trug ich ein mulmiges Gefühl von Vorahnungen mit mir herum.

3. Zusammentreffen mit Seiner Heiligkeit Dr. Athavale

Bald nach unserer Hochzeit im März 1991 hatten meine Frau Dr. Asha und ich das Glück, Seine Heiligkeit Dr. Athavale in unserem Leben begrüssen zu dürfen. Asha ist Doktor der Psychiatrie und war an bestimmten Techniken der Autohypnotherapie, in denen Dr. Athavale wegweisend war und Ärzte in ganz Indien ausbildete, interessiert.

4. S. H. Dr. Athavale’s Einfluss auf unser Leben

Er führte uns in das Chanten des Namens meiner Familiengottheit ein, eine Praxis, die mir unbekannt war. Wir begannen sofort damit und blieben dabei. Er ermutigte mich auch SeinenGuru, Seine Heiligkeit Bhaktaraj Maharaj zu treffen und Seinen Segen zu erbitten. Ungefähr zur selben Zeit startete Seine Heiligkeit Dr. Athavale Workshops über die spirituelle Wissenschaft in Goa, Indien. Wir waren regelmässig dabei und waren glücklich über die Gelegenheit, unseren Dienst anbieten zu können als Teil unserer Spirituellen Praxis.

Während dieser Zeit florierte mein Geschäft. Vorher hatte ich Zeiten, in denen ich nicht wusste, wie ich über die Runden kommen sollte. Dennoch schien es, als wäre eine dunkle Wolke über unserer ganzen Familie. Meine zwei Brüder, ihre Frauen, Asha und ich gingen durch eine Zeit voller persönlicher Umbrüche und Probleme wie Ehestreitigkeiten, depressive Perioden und Alkoholmissbrauch, Fehlgeburten, Selbstmordgedanken und Geldverlusten. Dank der spirituellen Workshops begriffen wir, dass diese Schwierigkeiten von den feinstofflichen Körpern unserer Vorfahren verursacht wurden.

Wir hielten an unserer Spirituellen Praxis fest und besuchten die Workshops Seiner Heiligkeit Dr. Athavale’s, wann immer er von Mumbai nach Goa kam. Seine Führung schuf eine Verbundenheit unter uns Gottsuchenden, bereicherte unser Leben und brachte uns persönlich ins Gleichgewicht. Im Juli 1993 hielt S. H. Dr. Athavale eine Vorlesung in Davorlim, Goa. Sie fand im Tempel der Gottheit Datta statt.

(Sri Datta ist jener Gottesaspekt, der uns unter anderem vor Problemen schützt, die uns unsere Vorfahren bereiten. Bitte lesen Sie dazu den Abschnitt über Vorfahrenprobleme.)

Seine Heiligkeit Dr. Athavale sorgte dafür, dass meine Mutter bei dem Vortrag dabei war und Sri Datta opferte. Seine Heiligkeit wies uns auch an, zwei Rituale, genannt Narayan Nagbali und Tripindi Shaddha, auszuführen, um uns von unseren Vorfahrenproblemen zu befreien. Dieses Ritual hilft auch den feinstofflichen Körpern unserer Vorfahren, einen weiteren Impuls in ihrem Leben nach dem Tod zu bekommen. Er meinte, es wäre wichtig, dass die ganze Familie und besonders meine Eltern an diesem Ritual teilnehmen, um die maximale Wirkung zu erreichen. Die übrige Familie war den spirituellen Anweisungen der SSRF gegenüber nicht sehr offen. Infolgedessen machten wir es zwar mit ihrem Einverständnis, aber in ihrer Abwesenheit.

In der Nacht des 13. August hatte ich ein ungewöhnliches Erlebnis, während ich den Namen unserer Familiengottheit, der Gottheit Amba chantete. Im Wachzustand hatte ich eine Vision von Ihr. Ich fühlte meinen Körper verschwinden und es bildete sich eine Schutzhülle um jeden einzelnen Teil meines Körpers, angefangen von den Füssen. Amba hielt meinen Kopf und meine Tränen flossen unkontrollierbar – ich wusste nicht warum. (Später erfuhr ich, dass die Tränen ein Merkmal meiner erwachenden spirituellen Emotion (bhāv, Bhav) waren.) Als wir dies am nächsten Tag S. H. Dr. Athavale erzählten, meinte Er, dass dies eine gute Erfahrung war.

(Spirituelle Emotion ist eine positive Erfahrung. Sie ist das Fühlen der Anwesenheit Gottes, die sich auf verschiedene Weise manifestieren kann. Ein Art davon sind kalte Tränen.)

5. Das vorherbestimmte Ereignis

Am 16. August 1993 wurde das Auto meines jüngeren Bruders Sanjay’s (er war damals 31 Jahre alt) vor seinem Haus in Margao, Goa, gestohlen. Am 23. August bekam ich einen Anruf, dass das Auto in einer Autowerkstatt in Davorlim, Goa gesehen worden war. Einer nach dem anderen kamen wir drei Brüder (Sanjay, Jaideep und ich) bei der Werkstatt an. Jaideep, mein jüngster Bruder war damals 29 Jahre alt. Innerhalb einer Stunde griff uns dann dort eine gut organisierte Bande mit Stöcken, Messern und anderen Waffen an.

Die Bande operierte schon lange in dieser Gegend unter dem Schutz einiger lokaler Politiker und der Polizei. Es wurden in dieser Werkstatt in Südgoa gestohlene Fahrzeuge umgespritzt und mit neuen Nummern versehen. Zu der Bande gehörten auch einige gefürchtete Gangster aus Mumbai. Sie hatten Angst, ihr Netzwerk könnte auffliegen.

Im folgenden Angriff wurden Jaideep und ich erbarmungslos geschlagen. Eine grosse Menschenmenge stand dabei, sah zu, half aber nicht. Sanjay rannte zur Margao Polizeiwache, um Hilfe zu holen. Während ich geprügelt wurde, forderte mich eine innere Stimme auf, den Namen meiner Familiengottheit zu chanten. Ab dem Moment, als das Chanten begann, schmerzten die Hieb immer weniger und weniger. Es war ein Gefühl von „Ihr schlägt meinen Körper, nicht mich!“ Während der Körper unter dem Schmerz zusammenbrach, hatte ich das Empfinden, als wäre ich nicht mein Körper.

Als der Körper erschlaffte, hoben mich die Gangster auf und wollten mir mein Rückgrat brechen, indem sie meinen Rücken gewaltsam mehrmals gegen einen dicken Holzpfahl schlugen. Als sie dachten, ich wäre tot, warfen sie mich in einen Graben und wandten sich Jaideep zu. Während ich im Graben lag, war kein Leben mehr in meinem Körper, aber ich konnte sehen, was um mich herum geschah. Und alles was ich hörte, war das Chanten in mir.

Inzwischen kam Sanjay zurück, aber ohne in Begleitung der Polizei zu sein. Er rettete mich dann und trug mich zu einem Haus in der Parallelstrasse, in der Nähe eben dieses Tempels von Sri Datta! Sanjay ging zurück, um Jaideep zu retten, wurde aber auch brutal angegriffen. Meine beiden Brüder sind noch am Tatort gestorben. Ich aber wurde in ein Spital in Margao gebracht. Ich war kaum noch am Leben und in einem so kritischen Zustand, dass das Spital nach den ersten Untersuchungen vorschlug, man möge mich in das staatliche Goa Medical College Hospital in Bambolim (30 km entfernt) bringen, da sie selbst wenig für mich machen könnten. Bevor die Ambulanz das Goa Medical College (GMC) erreichte, rief eine der Ärztinnen (sie gehört der SSRF an) S.H. Dr. Athavale an und informierte Ihn darüber, was geschehen war. Er sagte ihr, sie brauche sich keine Sorgen zu machen und bat, die Ärzte mögen weiterhin die entsprechenden Behandlungen durchführen.

Eine andere Gottsuchende, die am Goa Medical College ihr Praktikum machte, hatte gerade Nachtdienst. Sie lief zur Notfallabteilung, um mich zusammen mit dem Ärzteteam zu behandeln. Sie sagte später, dass sie nichts in ihrer medizinischen Ausbildung darauf vorbereitet habe, was sie da zu sehen bekam. Mein Körper war bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt und zerbrochen.

In der Zwischenzeit meditierte Seine Heiligkeit Dr. Athavale in Seiner Residenz, die damals in Mumbai war. Er meditierte solange, wie man an mir in Goa die Erstbehandlungen durchführte. (Gottsuchende, die bei Ihm waren, haben es uns später erzählt.)

6. Die Wundersame Heilung

Das Folgende sind einige Begebenheiten, die sich bei Verletzungen wie den meinen nicht erklären lassen:

  • Im Margao Spital fanden die Ärzte eine Haarfraktur im Schädel, aber als man im Goa Medical College ein Röntgenbild machte, war davon nichts mehr zu sehen.

  • Bei der Hauptuntersuchung der Ärzte vom GMC fanden sie, dass die Verletzungen auf vielfache Brüche verweisen, die Röntgenbilder zeigten aber eine normale Knochenstruktur.

  • Die Ärzte im Medical College waren über meine rasche Genesung verwundert – normalerweise brauchen solche Blutergüsse wie ich sie hatte, Monate zur Heilung und Wochen um wieder eine normale Farbe anzunehmen. In meinem Fall war die Verfärbung in drei Tagen verschwunden.

  • Am 4. Tag erzählte man mir vom Tod meiner beiden Brüder und ich wurde nach Hause gebracht. Zum Auto brachte man mich noch im Rollstuhl. Als ich in Margao ankam, konnte ich die Stiegen zu unserer Wohnung hinaufgehen. Der Dekan des Goa Medical Collegs meinte, wenn er je ein Wunder gesehen hätte, dann war dies eines – ein Patient ohne Überlebenschancen mit mehreren Brüchen verlässt am 4. Tag das Krankenhaus!

(Die wundersame Heilung erfolgte auch als Folge durch die Heilkraft von Arvinds spiritueller Praxis.)

Eine feinstoffliche Untersuchung Gottsuchender der SSRF über das Medium des hoch entwickelten Sechsten Sinns brachte zutage, dass ich ein „Akal mrityu yog“ , eine Erfahrung eines möglichen Todes hatte.

(In allen unseren Leben ist Datum und Zeit unseres Todes vorherbestimmt. Dies nennt man den Zeitpunkt des endgültigen Todes, dem niemand entgehen kann. In manchen unserer Leben haben wir Momente, in denen wir gemäss unserem Schicksal möglicherweise sterben können. Diesen Zeitpunkt nennt man auch „Akal mrityu yog“, was soviel bedeutet wie „möglicher Tod“. Wir können davon verschont werden, was jedoch von unserer Spirituellen Praxis und dem Segen eines Heiligen abhängt. Im Fall von Arvind war es seine Spirituelle Praxis, die ihn von seinem möglichen Tod bewahrt hat.)

Es wurde auch eröffnet, dass die Rituale, die für die Vorfahren durchgeführt worden waren, dazu beitrugen, deren Beitrag zum Distress (Distress ist Leid, Stress und Schmerz, der ursächlich spirituell d.h. feinstofflich ist) zu verringern. Daher waren die Schmerzen für uns drei Brüder während des Überfalls stark reduziert – wenn ein normaler Mensch 100% des Schmerzes gehabt hätte, so hatten wir nur 20%. Das hatten wir dem Ritual (Narayan Nagbali & Tripindi Shraddha), das für die Ahnen gemacht wurde, zu verdanken.

7. Drei bedeutende Gespräche über diesen Vorfall

  • Seine Heiligkeit Kane Maharaj, ein Heiliger aus Indien sagte zu einem Gottsuchenden der SSRF einige Tage vor dem Überfall, dass uns grosses Leid zustoßen und unser Vertrauen in Gott erschüttern werde. Als Gottsuchende dies Seiner Heiligkeit Dr. Athavale berichteten, meinte Er: „Wir werden ja sehen, wer stärker ist – Gott oder das Böse!“
  • Als einige Gottsuchende S. H. Dr. Athavale fragten, ob man für mich im Medical College Spital Sicherheitsvorkehrungen treffen sollte, sagte Er, „Der Eine, der Arvind während des Überfalls beschützt hat, wird ihn auch im Spital beschützen!“
  • Nach zwei Wochen besuchte Seine Heiligkeit Dr. Athavale meine Eltern. Meine Mutter befragte Ihn über meine Sicherheit und mein Wohlergehen. Er antwortete: „Arvind ist sicher.“

Als Seine Heiligkeit Dr. Athavale uns das nächste Mal in unserem Haus in Goa besuchte, sagte Er, in unserer Familie werde es noch einen Toten geben. Wir rätselten eine Weile. Am 18. Sept. 1993 starb Ashas Vater, der Jaideep sehr zugetan war, an massivem Herzversagen. Er hatte vorher nie irgendwelche Beschwerden gehabt.

Es war auch das Jahr, als meine Eltern beabsichtigten, Selbstmord zu machen. Aber eine starke Macht unterstützte sie und hielt sie davon ab.

1996 übersiedelten wir in unsere neue Wohnung. Bevor wir dort einzogen, wurde die Statuette unsere Familiengottheit dort hin- und untergebracht. Die ganze Familie begann Ihren und Sri Datta’s Namen zu chanten. Seither hatte das Leben sein normales Auf und Ab; aber bei jeder Welle – hoch oder tief – war Gottes Hand spürbar und hat uns immer gestützt.

Dreizehn Jahre nach diesem Vorfall kann ich mich dank Seiner Gnade trotz einer dislozierten Schulter, Knochendeformationen, Spondylitis Ankylosans und anderer Leiden, die Relikte des Traumas dieses Überfalls sind, meinem Dienst an der Wahrheit widmen wie jeder andere normale Mensch.

(Die Gnade eines spirituell entwickelten Menschen bietet einen kraftvollen Schutzschild gegen ein schweres Schicksal und stellt Mittel bereit, es zu überwinden.)