GER_anorexia-treatment

1. Einführung

Als ich ungefähr 5 Jahre alt war, lag ich gerne im Bett und überlegte, warum ich wohl geboren wurde, warum meine Eltern so waren, wie sie eben waren und warum ich nicht in eine andere Familie hineingeboren worden war. Ich fragte mich, was / wer ich vor meiner Zeugung gewesen war und wie meine Zukunft wohl aussehen wird. Ich fand allerdings keine Antwort auf diese Gedanken.

Tatsächlich glaubte ich nie an Gott und folgte keiner Religion. In meinem Geist hatte ich ein schlechtes Gottesbild. Die Kinder im Kindergarten und in der Schule beschrieben mir Gott als alten Mann mit langem weißen Bart, der im Himmel sitzt und die Schöpfung regiert. Ich wollte das einfach nicht glauben. Im Fernsehen sah ich, wie viele Menschen sich in Kriegen und Kämpfen gegenseitig umbringen, weil sie verschiedene religiöse Auffassungen hatten. Ich dachte, dass Gott sehr grausam sei, da sich Seinetwegen so viele Menschen bekriegen und einander quälen. Doch ich hatte das starke Gefühl, dass da etwas jenseits meines Verständnisses war – eine Art Kraft, die unsere Welt erschaffen hat. Durch die Natur, die Tiere und Pflanzen fühlte ich mich mit dieser Kraft verbunden. Ich war traurig, wenn die Umwelt nicht pfleglich behandelt wurde oder die Menschen andere lebendige Geschöpfe quälten.

2. Teenagerjahre

Ich war ungefähr 12 Jahre alt, als meine Eltern 2008 Eheprobleme hatten. Mein Vater litt auch an einer mentalen Krankheit und es war manchmal sehr schwer, das zu verstehen und damit umzugehen. Während dieser Zeit versuchte meine Mutter uns soweit wie möglich zu schützen und die Familie irgendwie zusammenzuhalten. Trotzdem fühlten wir uns alle miteinander nicht wohl und die Familie schien ein wenig auseinander zu driften. Ich vermied es, nach der Schule direkt heimzugehen, traf mich lieber mit Freunden und kam erst am Abend nach Hause. Zuhause fühlte ich mich unwohl und auch irgendwie von meinem wahren Selbst getrennt.

Mit 13 Jahren verglich ich mich mit anderen Mädchen und fühlte mich schlecht. Da meldeten sich Gedanken in meinem Geist, ich bin hässlich und dick. Ich begann mit einer Diät und nach 2–3 Monaten bemerkten meine Freunde und meine Familie meinen Gewichtverlust und lobten mich dafür. Ich hatte ca. 2–3 Kilos verloren, hörte aber nicht mit der Diät auf, obwohl ich normalgewichtig war. Ich wollte noch schöner sein und von anderen gelobt werden. Ich begann Modezeitschriften zu lesen und verbrachte auch viel Zeit im Internet, um mir Bilder von Models, Mode usw. anzusehen und um mich zu motivieren, weiter abzunehmen. Ich versuchte die Menge der Lebensmittel zu verringern und zählte deren Kalorien jeden Tag. Irgendwie wurde ich immer extremer und konnte die Diät nicht mehr stoppen, obwohl ich zu dieser Zeit schon sehr dünn war. Ich entwickelte eine Magersucht.

3. Magersucht

Aufgrund der Magersucht zwang ich mich, jeden Tag etwas weniger zu essen als am Tag zuvor und bald aß ich nur noch 200–300 Kalorien pro Tag. Meine Vitalenergie, wie auch meine geistige Energie ließen nach, aber mein Geist wurde bombardiert mit Gedanken über das Aussehen, das Dünner-werden, wie auch mit Gedanken der Wut und des Hasses auf mich selbst und andere. Ich lebte in meiner eigenen Welt und meine Wahrnehmung der Dinge war total verzerrt. Da ich wegen der Magersucht untergewichtig war, sagten mir meine Freunde und Familie, dass ich krank und nicht mehr gesund aussehe und rieten mir, die Diät und die Gewichtsreduktion zu stoppen. Ich wurde immer wütend auf sie und dachte, dass sie doch nur neidisch auf mich waren, weil ich mich zwingen konnte, weniger zu essen und so viel abzunehmen, sie aber selbst daran scheiterten, dasselbe zu tun. (Anmerkung des Herausgebers: Solche Gedanken, extrem dünn sein zu müssen, koste es was es wolle, sind normalerweise von negativen Energien hervorgerufen. Das Heilmittel dafür ist, spirituelle Praxis zu machen, gemäß den 6 Grundprinzipien der Spiritualität. ) 

Ich begann, andere beim Essen immer zu kritisieren und spürte Abscheu, wenn ich nur etwas zu essen sah. Aufgrund der Familienprobleme, aßen wir selten zusammen und wenn es doch einmal der Fall war, aß ich wegen meiner Magersucht sehr wenig, um meinen Eltern zu zeigen, wie wenig ich esse und wie diszipliniert ich war. Ich wollte die totale Kontrolle darüber haben, was und wie viel ich esse. Meine Mutter machte sich Sorgen wegen meiner Magersucht und versuchte, mich zu einer Behandlung zu zwingen. Ich jedoch wurde wütend, schrie sie an, dass ich essen könne was immer ich wollte und dass das mein Körper war, den ich behandeln könne, so wie ich wollte. Ich hasste meinen Körper und wollte mich so sehr wie möglich verletzen.

Zu dieser Zeit hatte ich Selbstmordgedanken und den Eindruck, eine sehr schlechte Tochter für meine Eltern zu sein, weil ich ihnen so viel Schwierigkeiten machte. Irgendwie wollte ich aus meinem Leben flüchten.

4. Suchen nach Aufmerksamkeit

Ich suchte Aufmerksamkeit mit meiner dünnen mageren Figur und dachte, dass andere mich dafür loben würden, dass ich es schaffte, so dünn zu sein. Ich begann, aufreizende Kleidung zu tragen, kurze Röcke und enge T-Shirts. Aber gleichzeitig schämte ich mich für meinen Körper und empfand mich als zu dick. Bald danach ging ich dann auch abends weg und trank Alkohol

In dieser Zeit brachte mich meine Mutter ins Spital, weil ich an einem aufgeblähten Bauch litt und mehrere Tage nicht auf die Toilette konnte. Ich fror, schlotterte und mein ganzer Körper schmerzte. Die Ärzte rieten mir zu einer Therapie, um von der Magersucht geheilt zu werden. Sie führten mir meinen schlimmen Zustand vor Augen. Trotzdem wollte ich mich wirklich keiner Therapie unterziehen und deshalb versprach ich, mehr zu essen und die Hilfe meiner Mutter anzunehmen. Meine Mutter zwang mich zu essen und einmal saß ich bei Tisch und schluchzte bitterlich, ich fühlte mich abscheulich, diese Menge zu essen, die sie mir servierte.

Nach einiger Zeit nahm ich etwas zu, aber ich hatte deshalb ein schlechtes Gewissen. Meine Essensgewohnheiten waren immer noch nicht normal und ich zählte immer noch die Kalorien und wog mich mindestens einmal am Tag, weil ich so große Angst davor hatte, zuzunehmen und dick zu werden. Jedoch meine Freunde und Eltern verloren kein Wort mehr über meine Magerkeit.

5. Die Magersucht verstecken und kaufsüchtig werden

Als ich 14–15 Jahre alt war, ließen sich meine Eltern scheiden, weil die Familiensituation nur immer schlechter wurde. Die psychische Krankheit meines Vaters verstärkte sich und ich sah ihn ein ganzes Jahr lang nicht. Wieder hatte ich viele negative Gedanken über mich selbst, machte mich verantwortlich für ihre Trennung und wollte mich selbst dafür bestrafen und begann wieder, weniger zu essen. Mein Appetit wurde ebenfalls weniger. Ich aß weniger als je zuvor. Die Menge verringerte sich auf einen Apfel am Tag und ich nahm ab bis auf 36 Kilogramm, was ca. 15 Kilogramm weniger war als vorher. Ich fühlte mich schuldig, etwas zu essen zu haben, ich versteckte mich in meinem Zimmer, um zu essen und immer, wenn mich meine Mutter besuchte, versteckte ich ein Stück Obst hinter meinem Rücken. Ich dachte, dass ich es nicht verdiente, zu essen und leiden sollte.

Mein Interesse für Mode wuchs und ich verglich mich mit Laufstegmodels, ich wollte auch so dünn sein, dass man meine Knochen sehen konnte. Auch nahm meine Angewohnheit, Kleider zu kaufen, zu. In einer dieser Phasen ging ich 2–3 Mal in der Woche einkaufen. Meine Mutter gab mir das Geld, um Lebensmittel zu kaufen, aber ich gab alles nur für neue Kleidungsstücke aus. (Anmerkung des Herausgebers: Der unkontrollierbare Drang, einkaufen zu gehen, wird ebenfalls von negativen Energien hervorgerufen) 

6. Kennen lernen der SSRF

Meine Gesundheit litt wirklich sehr und ich fühlte mich so schwach, dass ich manchmal kaum gehen konnte. Ich bekam eine raue, trockene Haut und blaue Lippen. Meine Mutter sorgte sich um meine Gesundheit und nahm mit meinem Vater Kontakt auf. Er ging mit mir zu verschiedenen Ärzten wegen meiner Gesundheitsprobleme. Als er mich nach so langer Zeit wiedersah, war er geschockt und wollte mir helfen, aus diesem Zustand herauszukommen. Wir sprachen darüber, was in den vergangenen Jahren passiert war, die Gründe dafür und auch über das Leben und ich fühlte mich gut dabei, mit ihm zu reden. Irgendwie brachte er mich dazu, wieder zu essen, aber ich konnte nicht viel essen und nahm auch nicht zu. Nach ein paar Wochen erzählte er mir, dass er eine Organisation kennen gelernt hatte, SSRF. Er erwähnte, wie ihm das geholfen hatte, besser zu werden, aber ich war skeptisch. Oft fragte ich ihn, ob SSRF mit Gott verbunden sei, aber mein Vater beruhigte mich und erklärte, dass das gar nichts mit Gott zu tun habe, nur mit dem Leben an und für sich und wie man sein wahres Selbst wieder finden kann.

Zu dieser Zeit machte mein Vater Satseva , er übersetzte englische Artikel ins Deutsche. Da aber Deutsch nicht seine Muttersprache ist, bat er mich um Hilfe bei der Übersetzung einiger Sätze. Während ich die Artikel der SSRF Webseite übersetzte, fühlte ich mich so glücklich und froh und ich fragte ihn, ob ich noch ein paar Artikel übersetzen dürfte. In dieser Zeit wurde mir klar, dass SSRF definitiv mit Gott verbunden war, aber dieser Gott war anders als der, den ich in meiner Kindheit kannte. Dieser Gott war wunderbar und gar nicht grausam, Er erfüllte die Natur und Mutter Erde.

7. Beginn der Spirituellen Praxis

Bald machte mich mein Vater mit Gottsuchenden der SSRF bekannt und ich begann ebenfalls das Satseva  der Übersetzung und Korrektur von Artikeln von Englisch ins Deutsche. Ich begann auch, den Namen Gottes zu chanten und nahm an Satsangs teil.

Eines Nachts fühlte ich mich sehr krank, weckte meinen Vater und erzählte ihm davon. Ich weinte und lag auf dem Boden mit unendlichen körperlichen Schmerzen. Ich bat ihn, die Rettung anzurufen, weil ich den Schmerz nicht ertragen konnte. Er blieb ganz ruhig, bat mich, mich wieder hinzulegen und passte auf mich auf. Er brachte mir ein Glas Wasser, entzündete ein SSRF-Räucherstäbchen, verbrannte etwas Kampfer und legte Bilder von verschiedenen Gottesaspekten (Deities) auf meinen gesamten Körper. Ich schlief ein und nach nur drei Stunden fühlte ich mich frisch und leicht. Der körperliche Schmerz verschwand ganz und gar. Ich konnte mir diesen Vorfall nicht erklären und war überzeugt, dass nur eine höhere Kraft wie Gott mich von diesen Schmerzen befreit hatte. Seit damals wuchs mein Vertrauen zu Gott und da war auch ein ganz intensives Gefühl der Dankbarkeit Ihm gegenüber. Ich wollte gar nicht mehr aufhören, zu Ihm zu beten, Seinen Namen zu chanten, und Satseva zu machen. Meine Neugier, Gott zu erfahren, wuchs.

Jetzt begann ich auch, wieder normal zu essen und meine Gedanken über meinen Körper und Mode wurden dramatisch weniger. Bald gab ich eine Menge meiner Kleider weg, fast alle waren schwarz und deshalb vorwiegend tamasik . Gottsuchende rieten mir auch, keine aufreizende Kleidung mehr zu tragen und mein Haar zusammen zu binden und nachdem ich ihren Rat befolgt hatte, fühlte ich mich auf der Straße sicherer. Männer schauten mich nicht mehr so oft an oder äußerten Kommentare. Die Introversion in meinen Gedanken stieg ebenso.

8. Besuch des Spirituellen Forschungszentrums der SSRF in Goa

2012, im Alter von 16 Jahren, nach 7–8 Monaten spiritueller Praxis, bekam ich die Möglichkeit das Spirituelle Forschungszentrum der SSRF in Goa, Indien, zu besuchen. Zu diese Zeit schenkte mir Gott die folgende Erfahrung: Als das Flugzeug in Indien zur Landung ansetzte, begann ich zu weinen und wusste nicht warum. 30 Minuten lang weinte ich. Am Himmel sah ich alle Deities und Gottesprinzipien, sie hießen mich willkommen und über allen erschien mir die riesige Form von Shree Krishna (das weltumfassende oberste Gottesprinzip) und sagte: “Willkommen zurück, Lara, jetzt wird sich alles zum Besseren wenden, keine Sorge, du bist jetzt in Sicherheit”. Ich fühlte mich, als ob ich nach Hause gekommen wäre. Ich sah die Stadt Mumbai von oben und war geschockt. Ich weinte wieder und fragte Gott, wo ich in all den Jahren gewesen sei? Was war geschehen? Wie wurde Mumbai zu so einer großen Stadt? Dann sah ich mich selbst, 1000 Jahre früher, wie ich in Indien spirituelle Praxis machte. Aber irgendwie musste ich viele Sünden begangen haben, was mein spirituelles Niveau sinken ließ und ich erneut geboren wurde, um die Spirituelle Praxis fortzuführen. (Das ist das Gefühl, das Gott mir gab)

Meine Aufenthalte im Spirituellen Forschungszentrum der SSRF bescherten mir eine Fülle an Inspirationen und die Motivation, meine Spirituelle Praxis fortzusetzen. Oft durfte ich die Bedeutung der Spirituellen Praxis erfahren und wie nur sie und die Verbindung zu Gott mir Glückseligkeit schenkt und mich vom Leiden befreit. Manchmal noch habe ich Selbstmordgedanken und falle in eine Depression. Dann bete ich ganz ernsthaft zu Gott und fühle Seine Gegenwart neben mir. Dadurch fühlte ich, dass Gott mein bester Freund ist, genauso wie meine Mutter und mein Vater. Ich fühlte, dass ich wie ein kleines Kind war, hilflos ohne Gott.

9. Wahrnehmung der negativen Wesenheit in mir

Während meines zweiten Aufenthaltes im Spirituellen Forschungszentrum SSRF, begann die negative Wesenheit in mir, ein Mantrik, gewaltsam zu manifestieren und erst jetzt war ich fähig zu sehen, wie er mein Leben und mein Verhalten beeinflusst hatte. Während dieser Manifestationen hatte ich intensive sexuelle Gedanken oder den Drang, mich nackt auszuziehen oder meine Haare zu öffnen, es waren die gleichen Gedanken wie einige Jahre zuvor. Der Mantrik in mir brachte mich auch dazu, mich selbst zu verletzen, meinen Kopf auf den Boden und gegen die Wände zu knallen oder mich selbst zu strangulieren. Trotzdem, in diesen Zeiten spürte ich Gottes Gegenwart viel intensiver und wusste, dass Er mich immer sicher aus diesen Zuständen herausführen würde. Nach den Manifestationen fühlte ich mich meistens viel besser und leichter und so, als ob der Mantrik in meinem Kopf etwas von seiner Energie und Stärke verloren hätte, dank der Reinheit des Spirituellen Forschungszentrums. Die Gottsuchenden halfen mir sehr und behandelten mich mit spirituellen Heilmitteln.

Die spirituelle Behandlung, die mir bei der SSRF empfohlen wurde, war, mich 5–6 Stunden täglich hinzusetzen und zu chanten.  Dieses spirituelle Heilmittel und die Möglichkeit, Bilder für die SSRF Webseite als Satseva zu erstellen, halfen mir enorm, meine Gedanken zu überwinden, da dadurch mein Geist beschäftigt war und ich Bliss (Glückseligkeit) und die Verbindung zu Gott spürte.

Ich gewöhnte mir auch an, Autosuggestionen zu machen, die mir Gottsuchende der SSRF nahe gelegt hatten, um mir der Gedanken bewusst zu werden, die mir der Mantrik eingab. Da es das Ziel des Mantriks war, meine spirituelle Praxis und spirituelle Behandlung zu verhindern, war es sehr hilfreich für mich, unterscheiden zu können, welches seine und welches meine Gedanken waren, da das seine Kontrolle über mich untergrub, wenn ich seine Gedanken ablehnte.

10. Momentaner Zustand 2014

Durch Gottes Gnade spüre ich nun, dass der Distress durch die negative Wesenheit in mir nachgelassen hat. Spirituelle Praxis und Behandlung helfen wirklich. Ich habe weniger negative Gedanken über mich selbst und bin fähig, jeden Moment mehr zu genießen. Da ist das Gefühl, dass Gott immer bei mir ist, auch wenn ich Ihn nicht immer spüren kann. Meine Essgewohnheiten haben sich auch gebessert und ich möchte meinen Körper, den mir Gott gegeben hat, jetzt auch mit guter und gesunder Nahrung pflegen, anstatt mir weh zu tun.

Manchmal fühle ich mich immer noch zu dick (obwohl ich in Wirklichkeit nicht übergewichtig bin), aber dann spreche ich mit Gottsuchenden darüber, die mir helfen, aus diesem Zustand heraus zu kommen. Dazu kommt, dass Gott mir half zu realisieren, dass ich damals, als ich dünn war und dachte, so schöner auszusehen, nicht die Spur glücklich war. In gewisser Weise ist die illusionäre Freude, die ich durch das Abnehmen und die große Menge an modischer Kleidung nichts im Vergleich mit Bliss (Glückseligkeit), die ich durch die Spirituelle Praxis erfahre. Manchmal während Satsangs oder des Satsevas schenkt mir Gott das Erlebnis, mein Körperbewusstsein zu verlieren und ich bin unfähig, diese Erfahrung zu beschreiben oder zu verstehen, aber in diesem Zustand fühle ich mich wunderschön. Ich bin wunderschön, weil Gott in mir ist und ich spüre, dass in Seiner Gegenwart alles wunderschön ist.

Ich bin Gott zutiefst dankbar dafür, dass Er mich auf diesen Weg gebracht hat und mich von meinem Leiden befreit und den Distress eliminiert hat. Nur Dank Gottes Gnade konnte ich ziemlich schnell aus der Magersucht aussteigen und darf jetzt regelmäßig Spirituelle Praxis machen und Bliss erleben.

–  Frau Lara Müller, Wien, Österreich, EU (alias-Name, um die Privatsphäre der Gottsuchenden zu schützen)