homosexualitaet-heilen

1. Einführung

Ich erinnere mich, dass ich mich schlecht fühlte, weil ich ein Mädchen war, – ich wollte immer ein Junge sein. Ich spielte lieber mit Jungs, da ich dachte, sie wären “cooler“, und stellte mir vor, dass ich auch sexuell einen männlichen Körper hätte. Als ich ungefähr 6–8 Jahre alt war, hatte ich wiederholt Träume, in denen ich einen Penis hatte.

Ich war ein sexuell sehr interessiertes Kind und hatte meine erste sexuelle Erfahrung mit einem Jungen als ich erst 6 Jahre alt war. Ich liebte es, andere Kinder anzusehen, und mit ihnen (Mädchen wie Jungen) auf sexuelle Art zu spielen und während meiner Teenagerjahre wurde ich sexuell aktiv. Ich genoss und manchmal fieberte ich nach dem Gefühl sexuellen Reizes, damals masturbierte ich häufig.

2. Feministische Phase

Nichts schien ungewöhnlich zu sein, es war nur ein Teil von mir selbst. Als ich älter wurde, ging ich auf die Universität und begegnete einer Menge von “Feministinnen“, LHBTS (lesbisch, homosexuell, bisexuell, transsexuelle, schwule) Menschen und politisch eingestellten Menschen. In meiner Jugend setzte ich mich leidenschaftlich für Menschenrechte und Rechte für Tiere ein, aber auf der Universität wurde ich militanter und interessierte mich für die anarchistische Philosophie, war stark engagiert im Frauenzentrum meines Campus und eine Menge meiner Freundinnen waren lesbisch oder “queer“ (ein politischer Ausdruck als ein Affront zu den “normalen“ Geschlechts-Stereotypen wie männlich, weiblich, homosexuell usw.) Ich immatrikulierte in Frauenforschung und betrieb dies als Nebenfach.

3. Beziehung, die meine gesamte Befindlichkeit verschlimmerte

Mein erster wirklicher Freund an der Universität, Joe, bezeichnete sich selbst als “queer“ und pflegte, vulgär zu agieren und sich so zu kleiden, oftmals als politische Aussage. Er war sexuell engagiert mit seinen Freunden, und ging in Schwulenbars und machte mit Menschen rum. Er zog sich an wie ein “Punk“ und äußerte Gegenmeinungen öffentlich oder gegenüber meiner Familie, weil er dachte, im Recht und fortschrittlicher zu sein. Ich ging zum ersten Mal in eine Schwulenbar mit Joe, als wir uns trafen und es wurde eine halbwegs regelmäßige Sache mit ihm oder meinen Freunden.

Als sich meine Beziehung zu Joe weiterentwickelte, fing ich an, mich anders zu kleiden und zu verhalten, mehr kontrovers, experimentell oder avantgardistisch. Ich war immer direkt, eine Draufgängerin, aber es gab da eine maskuline Seite in mir, die manchmal sehr kalt, schroff und aggressiv war. Ich erinnere mich an innere Konflikte in meiner Jugend und den frühen 20ern über mein Aussehen – damals wollte ich meine Haare ganz kurz schneiden und einen “Jungenschnitt“ haben, manchmal wollte ich lange Haare weit den Rücken runter haben. Als ich 20 war, schnitt ich meine Haare sehr kurz und als ich meinen Freund Joe traf, begann ich, sie wachsen zu lassen. Als wir mehr Zeit miteinander verbrachten, veränderte sich meine Kleidung von weicheren Farben und Materialien in starke Farben wie rot und schwarz. Ich kaufte Kampfstiefel und begann, mich mehr als “Punk“ zu kleiden. Ich schnitt meine Haare sehr kurz und färbte sie verschieden, wie rot und pink.

Joe wollte eine nicht-monogame Beziehung, was viele meiner Freunde praktizierten, also wollte auch ich die “freie Liebe ohne Verpflichtung“ ausprobieren und mit anderen Menschen ausgehen, während wir noch zusammen waren. Ich hatte sexuelle Beziehungen mit anderen Männern, während ich mit Joe zusammen war und begann, auch sexuelle Intimitäten mit Frauen zu pflegen. Obwohl ich mich nie zu Mädchen hingezogen fühlte, als ich jünger war, war da das Gefühl, dass so viele meiner Freunde homo waren und es schien eben “fortschrittlich“, so etwas zu machen.

4. Lesbische Phase

Nachdem ich meine Beziehung mit Joe beendet hatte, ging ich mit meiner ersten Freundin aus und ab da war ich nur noch an Frauen interessiert. Ich fühlte mich sowohl erregt mit meinen Freundinnen als auch unbehaglich im Magen, als es zum Geschlechtsverkehr kam. Trotzdem setzte ich es entgegen jeden Unbehagens durch, nur damit ich machen konnte was ich wollte und mit dem zusammen sein, mit dem ich wollte.

Nach einer Serie von aufgewühlten Beziehungen traf ich eines Nachts auf einer “Queer-Nacht“ in einem bekannten Tanzclub eine trans-geschlechtliche Person namens Zach (sie war als Frau geboren, aber jetzt lebte sie als Mann). Ich fühlte mich wieder nicht ganz wohl, aber auch von Zach angezogen und wir begannen, Zeit miteinander zu verbringen. Schließlich gingen wir 2 Jahre miteinander aus und zogen zusammen.

Es gab viele Konflikte und Streit in unserer Beziehung und unverhältnismäßig viele Kämpfe und Dramen, die ungewöhnlich waren, weil ich normalerweise ruhig und vernünftig bin. Jedoch fühlte ich, dass ich in eine Ko-Abhängigkeit gezogen wurde, aus der ich nicht heraus kommen konnte. Zach, der in Wirklichkeit eine Frau war, war sehr besorgt und gestresst wegen seines Geschlechts und wie Menschen ihn öffentlich, bei der Arbeit, in seiner Familie usw. wahrnehmen. Es fiel ihm schwer, eine Arbeit zu behalten oder Geld, was unsere Beziehung stark belastete. (Anm. des Herausgebers: Zach war von einem Mantrik der vierten Höllenregion besessen, während Caroline von einem Mantrik der zweiten Höllenregion besessen war. Da der Mantrik in Zach stärker war, konnte sie dessen Kontrolle nicht standhalten, obwohl Caroline psychologisch stärker war als Zach.)

2009 entschlossen Zach und ich uns, Indien zu besuchen, da er Verwandte in Goa hatte. Nur durch die Gnade Gottes hatten wir die Gelegenheit, SSRF Gottsuchende, die im Spiritual Research Zentrum der SSRF in Goa lebten, kennen zu lernen.

5. Aufenthalt im SSRF Spiritual Research Zentrum – ich bin von einer männlichen Wesenheit besessen

Es war fast wie ein Wunder, als ich in mir besonders bei meinem Anahat-Chakra (Herz-Chakra) ein Freiwerden von Energie spürte, sobald ich damit begann, den Namen Gottes zu chanten, wie es mir von Gottsuchenden empfohlen wurde. Zach und ich waren interessiert, mehr über Spirituelle Praxis zu erfahren und wir wurden eingeladen, das SSRF Spiritual Research Zentrum zu besuchen. Wir fanden einen unglaublichen Frieden und eine Ruhe im SSRF Spiritual Research Zentrum und konnten die echte Liebe der Gottsuchenden spüren, die dort lebten. Es wurde uns erlaubt, einige Wochen zu bleiben und Spirituelle Praxis zu machen, zu chanten und spirituelle Heilung anzuwenden, Satseva (Dienst an der Wahrheit) zu machen und an feinstofflichen Experimenten teilzunehmen. (Anm. des Herausgebers: Feinstoffliche Experimente sind spirituelle Forschung im spirituellen Bereich mit dem Sechsten Sinn.)

Innerhalb kurzer Zeit spürte ich einige Veränderungen in mir und begann, die Beziehung mit Zach nicht mehr länger zu wollen. Ich machte also im Spiritual Research Zentrum mit ihm Schluss und spürte endlich, dass ich frei sein und mich auf den rechten Weg machen konnte.

Ich begann eine Menge emotionaler Ausbrüche zu haben. Durch intensive spirituelle Heilsitzungen erfuhr ich, dass ich von einer negativen Wesenheit besessen war. Später erklärte Seine Heiligkeit Dr. Athavale, dass es ein Mantrik war und er mich erst in diesem Leben zu beherrschen angefangen hatte. Als ich älter wurde, wurde auch der Prozentsatz seiner Besetzung größer. Als ich 16 war, hatte er 50% Macht und als ich 20 wurde, waren es 70%. Zur Zeit meines Aufenthaltes im Spiritual Research Zentrum hatte der Mantrik zu 70-90% Macht über mich.

Folglich verstand ich, warum ich diese Geschlechtsverwirrung hatte (z.B. ein sexuell männliches Organ haben wollen, widersprüchliche Ideen, wie ich mich kleiden und frisieren soll), da der Mantrik, der männlich war, sich in meine Gedanken mischte und ich meine Gedanken von seinen nicht unterscheiden konnte! Dieses Wissen bereitete mir mit der Zeit Erleichterung, da ich erkannte, dass so viele Konflikte über Geschlecht – und allgemein im Leben, da ich Ängste hatte und unfähig war, Verantwortung zu übernehmen – aus der Besessenheit durch den Mantrik resultierte.

6. Spirituelle Praxis als Schwerpunkt

Während der nächsten paar Jahre stellten sich in meinem Leben Veränderungen ein. Ich blieb drei Jahre ledig und ich hatte nicht das Gefühl, mit jemanden zusammen sein zu wollen. Ich konzentrierte mich auf die Spirituelle Praxis und spürte viel Heilung in mir. Vorher fühlte ich mich selbst sehr unsicher und aufgrund meiner Angst und Selbstzweifel unfähig, Entscheidungen zu treffen, aber jetzt begann ich langsam, ein verantwortungsvolles Leben zu führen. Ich übernahm mehr Verantwortung bei der Spirituellen Praxis, bei der Arbeit und überwand auch eine Menge Probleme mit Familienmitgliedern.

Meine Familie war sehr glücklich, die Veränderungen bei mir zu sehen wie auch, dass ich ruhiger, liebenswürdiger und “normaler“ wurde. Meine Mutter meinte, ich kleidete mich nach einer bestimmten Art und traf bestimmte Menschen, um sie aus der Fassung zu bringen. Ich habe dies nicht absichtlich gemacht, aber heute sehe ich, dass vieles von meinem damaligen Verhalten von negativen Wesenheiten gesteuert wurde.

Mit Hilfe von Gott und S. H. Dr. Athavale folgte ich dem richtigen spirituellen Weg, eine gewisse feminineSchönheit fing anvon innen heraus zu strahle. Ich fühlte mich gewöhnlich unbehaglich, weiblich auszusehen oder “weich“ zu sein, aber mit Gottes Gnade fühlte ich mich zum ersten Mal wie eine wirkliche Frau.

7. Verlobt mit einem sehr netten Mann

2013 traf ich einen sehr netten Mann und verlobte mich, um diesen Sommer (2014) zu heiraten. Meine Eltern sind sehr glücklich und denken, ich hätte keinen besseren Mann zum Heiraten finden können. Es ist bemerkenswert, da ich in meinem ganzen Leben niemals heiraten wollte. Aber vor zwei Jahren, als Veränderungen in meinem Leben stattgefunden haben, hatte ich das Gefühl, heiraten zu wollen.

Ich begann nach jemandem Ausschau zu halten, aber es kam nichts Gutes daher. Als ich schließlich aufgab und mich damit zufrieden gab, alleine zu leben, kam mit Gott mein wunderbarer Verlobter in mein Leben.

8. Dank

Ich bin Gott und S. H. Dr. Athavale sehr, sehr dankbar, mich mit so viel Liebe, Geduld, Fürsorge und Gunst überschüttet zu haben und mich aus meinen ungesunden Lebensmustern zu ziehen, um mich näher zu Gott zu bringen. Da war vorher so viel Ego und inneres Chaos und ich war wirklich in einem dunklen Loch. Aber Er hat mich aufgehoben und mir alles gegeben. Mein einziges Gebet ist, dass Er durch mich mehr Spirituelle Praxis macht, damit ich näher zu Gott kommen kann.

– Fr. Caroline Matthews, Kanada (ein Pseudonym wurde verwendet, um die Privatsphäre der Gottsuchenden zu schützen)