2.4.2 Schicksal und das Geben-Nehmen-Gesetz (Karma)
Viele Ereignisse in unserem Leben sind vorbestimmt, beginnend mit unserer Geburt und der Familie, in die wir hineingeboren sind. Man ist in eine Familie geboren, in der Bedingungen herrschen, sein Schicksal, seine Bestimmung (also das Karma) zu erfüllen, und in der man eine bedeutende Geben-Nehmen-Rechnung (Karma) mit jedem Mitglied der Familie hat.
Gemäß dem Gesetz des Karmas erzeugt jeder positive Akt einen 'Verdienst', während jeder negative Akt einen 'Fehler' oder eine Sünde erzeugt. Daraus folgt, dass es offene Rechnungen gibt, die zu begleichen sind. Wann auch immer man jemand anderem etwas Gutes tut, ist dieser verpflichtet, etwas Positives zurück zu geben (in Form von Glück), abgesehen von einem einfachen "Danke"! Wann auch immer man jemandem Schaden zufügt, ist dieser zur Rückgabe verpflichte (in der Form von Kummer oder Schmerz). Es kann nicht durch eine einfache Entschuldigung erledigt werden!
Das Gesetz des Karmas ist unfehlbar. Es ist etwas wie das dritte Gesetz Newtons: Für jede Aktion existiert eine entsprechende Reaktion.
Überall, in jeder Situation in unseren Leben begleichen wir eine alte Rechnung oder schaffen eine neue. Wenn die Rechnung in diesem Leben nicht beglichen werden kann, wird sie ins nächste übernommen. Wir sind uns aber der Geben-Nehmen-Rechnungen aus früheren Leben nicht bewusst.
Außerdem kann sich der Status der Beziehungen und das Geschlecht der Person im nachfolgenden Leben ändern. So kann der Vater einer Person in einem Leben als eine Tochter derselben Person im folgenden geboren werden.
Im Folgenden ein Beispiel, wie Rechnungen geschaffen werden und als Schicksal beglichen werden. Es gibt auch ein Verständnis dessen, wie spirituelle Praxis die Wirkungen des Schicksals aufheben kann:

Gemäß der Wissenschaft der Spiritualität sind die meisten unserer Familienmitglieder Menschen, mit denen wir offene positive oder negative Rechnungen aus vorherigen Leben haben. Der Grund dafür ist, dass man in der Nähe der anderen Person sein muss, um im Stande zu sein, Glück oder Schmerz zu erfahren, die Geben-Nehmen-Rechnung zu begleichen.
So sehen wir, wie Spiritualität für sogar diejenigen von uns nützlich sein kann, die gar kein spirituelles Ziel haben und nur nach weltlichen Dingen streben. Auch für weltlichen Erfolg müssen wir vor dem Schicksal geschützt sein.
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